Neue Heimat? Wie Flüchtlinge uns zu besseren Nachbarn machen


Mit einem Vorwort von Heribert Prantl, 240 Seiten mit zahlreichen Zeichnungen, Klappenbroschur, 13,7 × 21,7 cm
ISBN 978-3-95890-007-3, WG 1973
16,99 € (D) / 17,50 € (A)*
Zuhause ist woanders – Flüchtlinge in Deutschland Täglich lesen wir in den Medien über die Flüchtlings- und Migrations-Problematik und über die dringende Notwendigkeit, Integration neu zu denken. Die Performance-Künstlerin, Autorin und Aktivistin Marina Naprushkina setzt mit einem hochaktuellen Buch neue Akzente. Sie hat vor zwei Jahren eine Nachbarschaftsinitiative für Geflüchtete in Berlin gegründet. Sie taucht tief ein in den deutschen Flüchtlingsalltag zwischen überlasteten Ämtern, Arztbesuchen, Anwaltsterminen und maroden Heimen. Leere und ewiges Warten, beschrieben in kurzen Sequenzen. »Neue Heimat?« zeigt, wie Integration gehen kann. Wie wir unser soziales Leben neu erfinden können. Wie wir über uns selbst hinauswachsen. “Jeden Nachmittag malen und basteln wir mit den Kindern, machen Disco, Kino, Ausflüge, helfen den Eltern beim Arzt, beim Asyl-Amt, beim Rechtsanwalt. Es sind inzwischen über 100 Freiwillige. Wir kämpfen gegen fehlende Unterlagen, scheinbar korrupte Strukturen, Millionen von Staatsgeldern, die ohne Verträge an obskure Firmen bezahlt werden. Wir machen Sprachkurse, organisieren Kitaplätze, kochen gemeinsam mit Nachbarn und feiern ausgelassen …” 

PRESSESTIMMEN

“Es ist das Buch der Stunde. Manchmal geht es auch nur darum, ein Netz aufzuspannen, in dem die Realität, die tägliche, absurde, formlose, sich verfängt.”     
(Andreas Kilb, F.A.Z.) 
  

“Marina Naprushkina ist ein Glücksfall, sie ist In- wie Ausländerin, sie kennt das Innenleben der Deutschen, weil sie jetzt eine ist, sie kennt aber auch das der Ausländerin.”
(Rupert Neudeck, Neues Deutschland) 

“Seit zwei Jahren konzentriert sich Naprushkina auch künstlerisch auf das Nachbarschaftsprojekt in Moabit, hat ein Buch geschrieben über ihre Erfahrungen mit Geflüchteten. Die anarchische Sprachschule ist ein Kollektiv der besonderen Art, das sich jedesmal neu formiert. Ohne Stundenplan und Abschlusszeugnis. Irgend etwas scheint Marina Naprushkina richtig zu machen.”(zdf/aspekte)
  “Die aus Minsk stammende Künstlerin und Aktivistin berichtet darin in poetischer Knappheit von den teils herzergreifenden Alltagserfahrungen in ihrer ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe.” 
 (Sabine Vogel, Berliner Zeitung)
“Ein hochaktuelles Buch!”     
(Tobias Wenzel, Deutschlandradio Kultur)

“Kennenlernen heißt das Geheimrezept.” 
(Larissa Schwedes, stern.de)

Comments are closed.