Ein Schild mit dem Namen Andrei Haidukou

[Беларуская вэрсія ўнізе]    [Sehen Sie keine Bilder?]



Am 1. Juli 2013 wurde Andrei Haidukou nach den Paragraphen 14.1 und 356.1 des belarussischen Strafgesetzbuches (“Versuchte Kooperation mit Spezial-, Sicherheits- oder Geheimdiensten eines fremden Staates”) zu 1 1/2 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Bis zum Inkrafttreten des Urteils wird er im Untersuchungsgefängnis in Vicebsk festgehalten. Haidukou arbeitete als Anlagenfahrer in der Nawapolazker Ölraffinerie “Naftan” und war Vorstand der nichtregistrierten Organisation “Vereinigung junger Intellektueller”.

Die Menschenrechtsorganisationen “Viasna” und das “Belarussische Helsinki-Komitee” verurteilten die Intransparenz der staatlichen Untersuchung und des Gerichtsprozesses. Das gesamte Verfahren fand ausschließlich hinter verschlossenen Türen statt.


Die Menschenrechtler fordern die sofortige Freilassung von Andrei Haidukou, die Annulierung der unrechtmäßigen Verurteilung und ein erneutes Aufrollen des Prozesses im Sinne eines fairen, rechtstaatlichen Verfahrens.
 
Ein Schild mit Andrei Haidukous Namen wurde auf der Gedenkbank für die Opfer des belarussischen Regimes angebracht. Die Bank steht gegenüber dem Gebäude der belarussischen Botschaft in Berlin.

 
Für uns ist es wichtig, dass über die politischen Gefangen nicht nur Politiker Bescheid wissen, sondern auch weitere Kreise der Gesellschaft. Die Bank soll allgemeines Interesse an der politischen Situation in Belarus wecken, von den politischen Gefangenen in Belarus berichten, und ihre Namen nennen.

Büro für Antipropaganda
 

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