Deutsch für Asylbewerber, 2016
Video, 2 min.
Ab ihrem ersten Ankunftstag in Deutschland müssen die Geflüchteten lernen “zu funktionieren”. Alle Termine müssen rechtzeitig absolvieret werden, nötige Papiere, Atteste und Zeugnisse müssen besorgt und aufbewahrt werden. Man wird von einer Behörde zu der anderen weitergereicht, man wird erzogen und diszipliniert. Wer nicht aufpasst, riskiert den letzten nach der Flucht übergebliebenen Status, den des Asylbewerbers, zu verlieren. 
Die deutsche Sprache spielt im System solcher Integration eine zentrale Rolle. Der Asylbewerber, der kein Deutsch spricht, wird nicht gehört, auch wenn er fließend Englisch kann. Dieses Deutsch, mit welchem die Geflüchteten in Berührung kommen, umfasst ein bestimmtes Vokabular. Dadurch wird der Neuankommende über die wichtigsten Tugenden der deutschen Gesellschaft und Funktionen der staatlichen Institutionen belehrt und bekommt zu spüren, was man von ihm erwartet.
“A” wie Arbeit, “G” wie Gestattung”, “M” wie “Maßnahme” und “Minijob”, “W” wie “warten”. Die Wörter werden zur Projektionsfläche, die Deutschland und die deutsche Sprache in der Zeit der sogenannten Flüchtlingskrise zeigen.

Uncertain States, Neue Gemeinschaften / Akademie der Künste / 8.11.2016

Uncertain States

Neue Gemeinschaften

Podiumsgespräch
Die Protagonistinnen von drei exemplarischen Initiativen der Zivilgesellschaft, die für eine kreative und produktive Zusammenarbeit mit Flüchtlingen stehen, für kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Transformationsprozesse, diskutieren die Herausforderungen und Potentiale der aktuellen Situation. Wie kann ein Prozess der Vertrauensbildung aussehen, in der an einer gemeinsamen Zukunft gearbeitet wird, und die jeweils Anderen Sichtbarkeit in unserer Gesellschaft erfahren? Abhängigkeiten stehen gegen Self-Empowerment, Genderfragen gegen kulturelle Differenz, Burnout der Zivilgesellschaft gegen institutionelle Überforderung. FLAX steht für Foreign Local Artistic Exchange, WIR MACHEN DAS für die Transformationsprozesse zwischen Kulturen und gesellschaftlichen Codes, Neue Nachbarschaft Moabit für einzigartige Netzwerke eines neuen Miteinander. 

Urbani7e! / Housing the Many – Stadt der Vielen / 23.Sept. – 02. Okt. 2016

Internationales Festival für urbane Erkundungen Urbani7e! Housing the Many – Stadt der Vielen 23.Sept. – 02. Okt. 2016 Festivalzentrale Gängeviertel, HAMBURG   Urbani7e! bringt die urbane Praxis der Aneignung und die Herausforderung des großen Maßstabs zusammen: Wie lässt sich die Imaginationskraft der Vielen auf das strategische Niveau von Stadtentwicklung skalieren? Wie lässt sich Beteiligung beschleunigen?


Refugees’ Library
Video, 10 min., 2016
Play reading of court reports of asylum hearings in administration court Tiergarten, Berlin.
Since 2013 Marina Naprushkina is working on an archive containing courtroom sketches, titled Refugees’ Library. The artist hereby records the hearings conducted with refugees to determine their right to stay. The artist’s main concern is to make the archive library available to refugees as a resource of information to prepare for their own hearings. Over 20 independent translators are working on the project to make the books accessible in different languages. Members of the Initiative Neue Nachbarschaft (New Neighbourhood) / Moabit read from the transcripts in several languages.

«Біженці для Європи – це шанс змінитися на краще» / www.day.kiev.ua

Небагатий квартал району Моабіт у західній частині Берліна. На вході до приміщення громадської ініціативи «Нове сусідство/Моабіт» — афіші культурної програми: лекції, концерти, виставки, кіноперегляди (з приємним подивом знаходжу показ фільму українки Марини Вроди). Всередині — дві просторі зали, заповнені вщерть. За столами — численні компанії, біженці й німці разом, спілкуються і вивчають німецьку. Зі співзасновницею «Нового сусідства» Мариною Напрушкіною переходимо до сусіднього приміщення, де незабаром також мають розпочатися мовні курси. Continue reading

Es klappt, wenn wir Druck machen / Marina Naprushkina / Zeit Online

“Ich habe noch etwas Kleingeld in meinem Sparschwein”, sagt Melanie, unsere Nachbarin aus dem viertem Stock. “Aber das wollte ich für ein Geschenk für meine Kinder aufheben.” Melanie holt bei mir zwei Fahrkarten für die U-Bahn ab, um ihre Kinder besuchen zu können. Ihre Töchter darf sie nur einmal in der Woche sehen, nachdem das Jugendamt ihr die beiden an einem Freitagnachmittag weggenommen hat. Fünf Frauen in Begleitung der Polizei kamen, nahmen die Kinder mit und ließen die Mutter allein. Heulend stand sie im Treppenhaus, unter Schock. Wir hatten Angst, dass sie sich umbringt.

Ich bin ein Berliner/in / 26.02.2016

Geflüchtete dokumentieren künstlerisch ihren Ankunftstag. /Ausstellungseröffnung/


Wir schaffen das/ Kulturmarathon der Neuen Nachbarschaft/Moabit
Neue Nachbarschaft/Moabit
Beusselstrasse 26, 10553 Berlin

Refugees‘ Library /Performance/ 20.02/2016, 20 Uhr

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„Refugees‘ Library“ ist ein Archiv von Gerichtszeichnungen zum Thema Asyl und Migration. Jedes Heft zeigt einen tatsächlich stattgefundenen Prozess (Namen der beteiligten Personen wurden geändert). Mehr als 20 freie Übersetzerinnen arbeiten an dem Projekt, um die Hefte für die Leserinnen in verschiedenen Sprachen zugänglich zu machen.

Die Mitglieder der Initiative „Neue Nachbarschaft/Moabit“ lesen die Gerichtsprotokolle in mehreren Sprachen vor und rekonstruieren damit die Asylanhörungen aus dem Verwaltungsgericht Tiergarten.

Wir schaffen das/ Kulturmarathon der Neuen Nachbarschaft/Moabit
Neue Nachbarschaft/Moabit
Beusselstrasse 26, 10553 Berlin 

 

Wir schaffen das /Der Kulturmarathon der Neuen Nachbarschaft//Moabit


Die Flüchtlingspolitik ist eines der meistdiskutierten Themen aktuell. Viele Ängste und Vorurteile gegenüber den Neuankommenden ergeben sich aus Ignoranz und Mangel an persönlicher Erfahrung im Umgang mit Geflüchteten. Wir, die Neue Nachbarschaft/Moabit, setzten genau an dieser Stelle an: wir schaffen einen gelebten Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchthintergrund.
Ab dem 29. Januar starten wir unseren ersten Kulturmarathon. 6 Wochen lang gibt es bei uns über 30 Kulturveranstaltungen, welche von beiden Seiten, den alten und den neuen Nachbarn gestaltet werden. Vorträge, Workshops, Lesungen, Konzerte. Kein Akademikerforum, sondern ein Wissenstransfer der gelebten Erfahrungen.
Zu der Webseite

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Arrivals, 2015-2016
100 Linol prints
Exhibition view: “Asylum”
Bielefelder Kunstverein, Bielefeld
and Der Kulturmarathon, Initiative Neue Nachbarschaft//Moabit, Berlin 2016

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Refugees’ Library
2. Berliner Herbstsalon, Maxim Gorki Theater, Berlin, 2015

Members of the “Neue Nachbarschaft//Moabit” initiative read the court minutes in a number of languages and thus reconstruct asylum hearings from the Tiergarten Administrative Court.
The “Refugees’ Library” is an archive of court sketches on the topics of asylum and migration. Each booklet portrays court proceedings that have actually taken place (the names of the people involved have been changed). More than 20 translators volunteer in this project to make the booklets available to readers in a range of languages. 

 

Nachbarn / Literaturfest München

MI. / 25.11.2015 / 21:00 UHR / AMPERE
Nachbarn

Marina Naprushkina

„Ein Lehrbuch für Menschlichkeit“ nennt Heribert Prantl, Leiter der SZ-Redaktion Innenpolitik, Marina Naprushkinas Erfahrungsbericht. „Ein Aufruf für eine neue Flüchtlings- und Ausländerpolitik.“ In der 2013 von ihr mitbegründeten „Neuen Nachbarschaft // Moabit“ setzt sich die Künstlerin für die Bedürfnisse Geflüchteter ein. Die gebürtige Weißrussin begleitet auf Ämter, zu Ärzten, Anwälten, sie übersetzt, hilft, eine angemessene Unterkunft sicherzustellen, kommt zum Essen, Spielen und Deutschlernen vorbei.

Lesung und Gespräch / Literaturhaus Stuttgart

Gehen, ging, gegangen
Montag 23.11.15 20.00 Uhr 

Lesung und Gespräch
Moderation: Jenny Friedrich-Freksa
Grußwort: Alexandra Zoller

Literaturhaus Stuttgart

Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man mit dem Verlust derer um, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet sind und warten. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist. Jenny Erpenbeck wurde 1967 in Berlin geboren. 1999 debütierte sie mit der Novelle „Geschichte vom alten Kind“, der weitere literarische Veröffentlichungen folgten, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman „Aller Tage Abend“ wurde vielfach ausgezeichnet und ihr jüngster Roman „Gehen, ging, gegangen“ ist nominiert für den Deutschen Buchpreis 2015. Mit ihr im Gespräch ist Marina Naprushkina, geb. 1981 in Minsk, Weißrussland. Sie ist Künstlerin und Aktivistin und lebt seit 12 Jahren in Deutschland, studierte in Karlsruhe und Frankfurt und ist mit ihren Arbeiten zu politischen Themen wie „Büro für Antipropaganda“ international ausstellend tätig. Marina Naprushkina gehört zu den wichtigen Stimmen im Ausland für eine Demokratisierung ihres Heimatlandes Weißrusslands. Jüngst erschien von ihr das Sachbuch “Neue Heimat?”, eine Bestandsaufnahme aus dem Berliner Flüchtlingsalltag, die zeigt, wie deutsche Willkommenskultur oft wirklich aussieht. Mit den beiden spricht Jenny Friedrich-Freksa, Chefredakteurin der Zeitschrift “Kulturaustausch”, Institut für Auslandsbeziehungen. 

In Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg

Neue Heimat / Lesung mit Marina Naprushkina










Bei ihrem täglichen Kampf auf den Ämtern, bei Ärzten, Anwälten, in Kitas und Schulen sind Geflüchtete oft auf sich gestellt: Sprache und System sind ihnen fremd, nach Verzweiflung und Flucht erfahren sie nun täglich neu ihre Chancenlosigkeit. Marina Naprushkina legt in ihrem Buch Neue Heimat eine Bestandsaufnahme aus dem Berliner Flüchtlingsalltag vor, die zeigt, wie deutsche »Willkommenskultur« oft wirklich aussieht.

Veranstaltungsort: Bühne

Heinrich Sussmann Preis


6. Nov. 2015, 11:38
Sussmann Preis an Künstlerin Marina Naprushkina verliehen

Wien (OTS) - Die 1981 in Minsk geborene Künstlerin Marina Naprushkina lebt derzeit in Berlin und bewegt sich in ihrer Arbeit im Spannungsfeld von Gesellschaft, Politik und Kunst. Das Hauptgewicht ihrer Tätigkeit liegt dabei in Projektarbeit jenseits des musealen white cubes und hat hohe sozialpolitische Relevanz. Unter Verwendung künstlerischer und sozialpolitischer Methoden analysiert sie gegenwärtige Machtverhältnisse und verbreitet ihre Ideen öffentlich wirksam in den unterschiedlichsten sozialen Schichten.

Neue Heimat? Wie Flüchtlinge uns zu besseren Nachbarn machen


Mit einem Vorwort von Heribert Prantl, 240 Seiten mit zahlreichen Zeichnungen, Klappenbroschur, 13,7 × 21,7 cm
ISBN 978-3-95890-007-3, WG 1973
16,99 € (D) / 17,50 € (A)*
Zuhause ist woanders – Flüchtlinge in Deutschland Täglich lesen wir in den Medien über die Flüchtlings- und Migrations-Problematik und über die dringende Notwendigkeit, Integration neu zu denken. Die Performance-Künstlerin, Autorin und Aktivistin Marina Naprushkina setzt mit einem hochaktuellen Buch neue Akzente. Sie hat vor zwei Jahren eine Nachbarschaftsinitiative für Geflüchtete in Berlin gegründet. Sie taucht tief ein in den deutschen Flüchtlingsalltag zwischen überlasteten Ämtern, Arztbesuchen, Anwaltsterminen und maroden Heimen. Leere und ewiges Warten, beschrieben in kurzen Sequenzen. »Neue Heimat?« zeigt, wie Integration gehen kann. Wie wir unser soziales Leben neu erfinden können. Wie wir über uns selbst hinauswachsen. “Jeden Nachmittag malen und basteln wir mit den Kindern, machen Disco, Kino, Ausflüge, helfen den Eltern beim Arzt, beim Asyl-Amt, beim Rechtsanwalt. Es sind inzwischen über 100 Freiwillige. Wir kämpfen gegen fehlende Unterlagen, scheinbar korrupte Strukturen, Millionen von Staatsgeldern, die ohne Verträge an obskure Firmen bezahlt werden. Wir machen Sprachkurse, organisieren Kitaplätze, kochen gemeinsam mit Nachbarn und feiern ausgelassen …”  Continue reading

EUNIC LAB 2015: Convening New Audiences / Johannesburg

Workshops and Public Sessions
27.5. – 28.5.2015, 17H30 – 19H00

Public session I:

Engage with professionals from Europe and South Africa around “Public art and its role in audience development”, with Marina Naprushkina (The Office for Anti-Propaganda, Germany), Grant Jurius (Burning Museum, Cape Town) and Buntu Fihla (King William’s Town). Continue reading

Die neue Intoleranz/ 22. Mai 2015, n.b.k. Berlin

Die neue Intoleranz – Wo die künstlerische Freiheit stirbt, ist auch die Demokratie bedroht

Allianz Kulturstiftung zusammen mit Neuer Berliner Kunstverein n.b.k.

Freitag, 22. Mai 2015, von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr (MESZ)

In Europa wurden in diesem Jahr KünstlerInnen und JournalistInnen wegen Karikaturen ermordet, die hiernach keine nordamerikanische Zeitung zu publizieren wagte. Rechtspopulistische Parteien und Regierungen fordern immer lauter eine Kunst, die „patriotisch“ sein oder den „Sitten und Gebräuchen“ ihrer Länder entsprechen soll: In Ungarn hetzte ein Kulturbeauftragter der Regierung öffentlich gegen die Kultur von Juden, Moslems und „Schwuchteln“. In der Türkei soll ein staatlicher „Kunstrat“ künftig über die Förderung von Theaterstücken, Kinofilmen, Ballett- oder Operninszenierungen entscheiden. In Russland werden Film- und Fernsehproduktionen einer als „Sittlichkeitsprüfung“ getarnten Zensur unterzogen. In China, dem Iran und anderen Regionen gilt bei religions- oder regimekritischer Literatur und Kunst ohnehin null Toleranz. Wie begegnen AutorInnen, KünstlerInnen und KuratorInnen der Beschneidung ihrer Freiheiten? Wo liegen die Grenzen künstlerischer Provokation? Darf die westliche Auffassung von künstlerischer Freiheit und Satire universelle Geltung beanspruchen? In welchem Maße haben die Finanzkrise und politischer Druck die Unabhängigkeit von KünstlerInnen und Kultureinrichtungen eingeschränkt oder den Einfluss von privaten MäzenInnen und SponsorInnen erhöht? Continue reading

Post-Soviet Cassandras / Galerie im Körnerpark, Berlin


25. April bis 12. Juli 2015

In der Ausstellung setzen sich Künstler_innen aus Russland, der Ukraine und Belarus kritisch mit der gesellschaftspolitischen Situation in ihren Ländern auseinander. Diskriminierungen in Form von psychischer wie auch physischer Gewalt sind für Randgruppen im russischsprachigen Raum nach wie vor an der Tagesordnung. In den künstlerischen Arbeiten geht es um eine Analyse der gegenwärtigen sozialen Realität: um Frauenrechte und Geschlechterrollen, um das Fehlen eines politischen Dialogs, um Glück und Unglück in den Randgruppen der Gesellschaft. Trotz eklatanter Missstände entwerfen die Künstler_innen mit den Mitteln der Kunst Visionen für eine gemeinschaftliche Zukunft.
Die Künstler_innen waren 2013 bereits an der Ausstellung „Feminist Pencil“ in Moskau beteiligt, die den Status feministischer und queerer Positionen in post-sozialistischen Gesellschaften reflektierte. Continue reading

Kongress der Möglichkeiten / Kunstraum Kreuzberg Bethanien / 30. April – 10. Mai 2015

Politische Interventionen jenseits der kommunistischen Utopie

5. Mai, 19.30 Uhr In dieser Diskussion mit verschiedenen Aktivist_innen geht es um die unterschiedlichen Politikansätze im Kontext einer partikularisierten (radikalen) Linken (in Deutschland) bzw. linker Positionen und darum wie und ob neben konkreten Interventionsmöglichkeiten die Systemfrage zu stellen ist. Das handhaben in ihrer politischen Praxis alle Teilnehmer unterschiedlich. Was sie jedoch unterstellterweise eint ist eine gewisse Deckungsgleichheit hinsichtlich ihrer Einstellung zum Kapitalismus, Nationalstaaten und Demokratie. In der Diskussion soll über den jeweiligen individuellen Zugang zum Politikmachen, Widersprüche, Erfahrungen gesprochen und die Frage geklärt werden wie das ist mit dem Verhältnis zwischen realpolitischer Intervention und dem Erreichen des Idealbilds des rien faire comme une bête. Mit Raul ZelikMarcus Staiger, ein Vertreter vob KP Frankfurt – Radikale Linke / umsganze, Marina Naprushkina, Nina Scholz.

Amy Bryzgel // www. performingtheeast.com

Marina Naprushkina is an artist from Belarus, currently based in Berlin. She creates her work under the umbrella of the Office for Anti-Propaganda, which she runs herself. Her work has primarily been focused on the political propaganda machine of the Republic of Belarus, although her interests extend to the mechanisms of political propaganda in general. She collects and exhibit these propaganda materials herself, often pointing out inconsistencies or fabrications and exaggerations, as well as changing the meanings of the materials. In many cases, she makes comparisons between the display of propaganda and the strategies of modern and contemporary art, as well as advertising. Beyond that, she takes an activist role as part of her artistic practice, attending demonstrations and protests, organizing, publishing and distributing an opposition newspaper in Belarus (in several languages, including an English edition that circulates in places such as Lithuania and Germany), and creates performances and performative work. Continue reading

Refugees’ Library, 2013-2015 / Dead Souls. German Money and Migration Politics in the World

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Refugees’ Library, 2013-2015
Dead Souls / German Money and Migration Politics in the World, 2014- 2015
Wall painting 4m x 11m 

2. Berliner Herbstsalon, Maxim Gorki Theater, Berlin, 2015
After the butcher, Berlin, 2015
Zachęta National Gallery of Art, Warsaw, 2014 


Refugees’ Library
The issues of the Refugees’ Library (2013-2015) document the court trials of the refugees. Global conflicts and the ways of escape are shown through the personal stories of the plaintiffs (the refugees). Refugees’ Library is a collaborative project bringing together several volunteers working on the translations of the court proceedings in the languages of the refugees. The main intention of the project is to provide the refugees with the information resources in order to prepare for their own cases.
Online archve: https://refugeeslibrary.wordpress.com/
Dead Souls / German Money and Migration Politics in the World
The wall painting Dead Souls (2014) shows the enlargement of the EU borders and the key provisions relating to its asylum and migration policy.
For six decades of successful reconciliation policy, the European Union has been awarded the Nobel Peace Prize. But what kind of peace does the EU make? 
The EU’s failed asylum policy leads to serious economic and social inequalities. The EU wants to win the markets in the refugees’ home countries, but limits the free movement of persons. The borders are so sealed that asylum seekers actually barely reach ‘the safe shore.’ 
In 2004 created a ‘Defence Army’ of the EU called Frontex (with the headquarters in Warsaw) whose job is to ensure that the refugees are ‘pushed back’. Frontex ’advances‘ the EU’s external border to the Sahara, Turkish-Iranian border, or deep into the Ukraine.

 



THE WALL. ART FACE TO FACE WITH BORDERS // Careof DOCVA, Milan

a cura di Stanislaw Ruksza

inaugurazione:
13 gennaio ore 18.30

13 gennaio – 18 febbraio 2015
dal lunedì al venerdì, dalle 11.00 alle 19.00

opere di Pawel Althamer, Wojciech Doroszuk, Magda Fabianczyk, Giuseppe Fanizza, Nina Fiocco, Khaled Jarrar, Giovanni Morbin, Marina Naprushkina, Joanna Rajkowska, REP, Santiago Sierra, Stephanie Syjuco, Grzegorz Sztwiertnia, Lukasz Trzcinski, Krzysztof Wodiczko, Piotr Wysocki

 

Some stagger and fall, after all it’s not easy
banging your heart against some mad buggers 
(Pink Floyd, Outside the Wall) Continue reading

Artist Organisations International / Berlin, HAU, 9.–11.1.2015

Initiated by Florian Malzacher, Jonas Staal and Joanna Warsza

“Artist Organisations International (AOI)” 
explores a current shift from temporary, precarious art projects to long-term structures of engagement built by artists. The economic crisis, the global erosion of civil rights through the so-called “War on Terror” and the massive rise of social movements have demanded new models of structural participation from politically engaged artists. The shift from the working model of the project to that of the organisation no longer reduces artistic engagement to the singular figure of the author but expands its scope and influence – for example by creating new forms of educational and community structures, non-parliamentary groups, liberation movements, unions or even political parties. 


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Феминистская (арт) критика: как сделать видимым невидимое насилие? / Ольга Шпарага

C 25 ноября по 5 декабря в Минске проходила международная выставка «Феминистская (арт) критика» кураторок Ирины Соломатиной и Татьяны Щурко, объединившая художниц, критиков, теоретиков из разных стран [1]. Единство огромному разнообразию вопросов, поднятых художницами – от критического взгляда на «женскую красоту» и проблем сексуальной объективации до осмысления противоречий сочетания различных женских ролей и их связи с прошлым и памятью – придала тема невидимого насилия. Это насилие таится в безобидных, на первый взгляд, оборотах речи, визуальных образцах и стратегиях коммуникации. C опорой на избранные работы, мне хотелось бы показать, как и почему художницы раскрывают эту тему.

 

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Феминистская (art) критика / ЦЭХ, Минск

С 25 ноября по 5 декабря в пространстве «ЦЭХ» (проспект Независимости, 58, к. 6)  будет проходить проект «Феминистская (art) критика» — выставка и тематические мероприятия, в рамках которых художницы и исследовательницы в области феминисткой критики, а также активистки смогут обменяться личным опытом и поделиться своими идеями о том, как возможно феминистское искусство сегодня.

Феминизм — это точка зрения, в том числе и на искусство, которая позволяет распознавать механизмы власти, исключения, маргинализации и разоблачать кажущиеся незыблемыми, непоколебимые и нуждающиеся в критике принципы нашей культуры и мышления. Арт-феминизм становится возможным тогда, когда возникает необходимость высказывания, основанного на солидарности, рефлексивном действии, личной автономии и эмпатии. Эти ключевые понятия позволяют обнаружить и артикулиривать политический и интеллектуальный потенциал феминистского искусства.
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PROGRESS AND HYGIENE // Zachęta, Warszawa

The concept of progress as development, a process of betterment, a transition from a lower to a higher stage was one of the guiding principles of the French Encyclopédistes, the thinkers of the Enlightenment and 19th century positivists. It was also an element in the founding myth of modernity – the building of a new, better world. The faith in progress that was characteristic for the past century was expressed both in artistic manifestos and in new tendencies: such as Futurism, Constructivism, Suprematism and Neo-plasticism. The modern architecture and design that were associated with them were to influence a change in the habits and lifestyles of the inhabitants of cities – to shape a new person through new forms. This utopian idea disintegrated in the times of the crisis of the 1920s, and the idea of progress and the social engineering associated with it were engulfed by the processes of dehumanization at work in totalitarian societies.
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Otvorenje izložbe ‘Draga Umjetnosti’ u Galeriji Nova, Zagreb

vrijeme: 25.09.2014. 20 h
mjesto: Zagreb; Galerija Nova, Teslina 7

Izložba ‘Draga Umjetnosti’ otvara se u Galeriji Nova u četvrtak, 25. rujna, u 20 sati. Prije samog otvorenja, predavanje će održati Marina Napruškina: ‘Narodna umjetnica’ i Janez Janša, Janez Janša, Janez Janša: ‘Name Readymade’. 

Chto delat?, Siniša Ilić, Sanja Iveković, Janez Janša, Janez Janša, Janez Janša, Marina Napruškina, Mladen Stilinović

außer/planmäßig / 50 Jahre Halle-Neustadt

22.5. – 15.6.2014 | Burg Galerie im Volkspark – Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Vom 22. Mai bis 15. Juni 2014 zeigt die Burg Galerie im Volkspark aus Anlass des 50. Jubiläums von Halle-Neustadt unter dem Titel „außer/planmäßig“ eine Ausstellung, die sich diesem Kapitel städtischer Geschichte von verschiedenen Seiten nähert.

Halle-Neustadt wird in den Medien oft im Zusammenhang mit Schrumpfung, Leerstand und den daraus resultierenden sozialen Problemen rezipiert. Die künstlerischen Arbeiten, die in der Ausstellung „außer/planmäßig“ zu sehen sein werden, antworten mit Strategien der Teilhabe und der genauen Beobachtung: Akteure werden befragt, Lebenswelten untersucht, Behauptungen aufgestellt, neue Handlungsoptionen erprobt. Es wird provoziert und analysiert, geträumt und Neues erdacht. Continue reading

Give Us The Future / n.b.k. Berlin

Give Us The Future.

Artists: Carsten Fock, Niklas Goldbach, Elín Hansdóttir, Bettina Hutschek, Sylbee Kim, Sara Lehn, Achim Lengerer, Pia Linz, Adrian Lohmüller, Marina Naprushkina, Mario Pfeifer, Anatoly Shuravlev, Sabina Maria van der Linden, Ming Wong, Amir Yatziv

Scholars of the Berlin Senate Scholarship of Fine Arts 2013

Curator: Frank Wagner

March 1 – April 20, 2014

Opening: Friday, February 28, 2014, 7 pm Continue reading

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

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Unter Ausschluss der Öffentlichkeit, 2014
Exhibition view: “Give Us The Future”
n.b.k., Berlin
Für die Ausstellung “Give Us The Future” entwickelte Naprushkina die Arbeit Unter Ausschluss der Öffentlichkeit (2013). Dieser Arbeit liegt zugrunde  Initiative “Neue Nachbarschaft/Moabit”, die Naprushkina im Sommer 2013 gründete, die mit den Bewohner*inen des Asylbewerberheimes in Berlin Moabit arbeitet, darunter über 100 Kinder. Die Unterbringung der Flüchtlinge im Heim fand unter kritikwürdigen Umständen statt – die Initiative benannte diese öffentlich und wurde umgehend vor die Tür gesetzt.
Der Heimbetreiber, eine privatwirtschaftlich, gewinnorientierte Firma im Auftrag des Landes Berlin, weigert sich bis heute, der Initiative wieder Zugang zu verschaffen. Selbst die Politik scheiterte mit Vermittlungsversuchen.

Im Ausstellungsraum zeigt Naprushkina Inventar der Initiative, mit welchem im Heim verschiedene Tätigkeiten mit den Bewohnern zusammen organisiert wurden.
Die Arbeit gibt einen direkten Kommentar zum Thema deutscher Asyl- und Sozialpolitik. Funktioniert der Sozialstaat noch, oder ist die soziale Funktion privatisiert  und auf die Profitschiene umgeleitet worden? Was kann eine Initiative von unten erreichen, wie kann sie sich gegen die Bürokratie des Staates und die kommerziellen Interessen durchsetzen? 




Truth is concrete / A Handbook for Artistic Strategies in Real Politics


“Truth is Concrete”—this sentence was emblazoned over Bertolt Brecht’s desk in his Danish exile. A constant reminder in times of extreme political turbulence never to forget the reality around us. How can art play a role in social and political struggles? Can it be a tool with which to shape the world rather than just a reflection of it?
Following steirischer herbst festival’s twenty-four hour, seven-day marathon camp of the same name, Truth is Concrete: A Handbook for Artistic Strategies in Real Politics takes the possibility of concrete truth as a working hypothesis for both art and activism, and looks for direct action and concrete knowledge. For an art that not only represents and documents but engages performatively in specific political and social situations. And for an activism that not only acts for the sake of acting but searches for intelligent, creative means of self-empowerment.
Ninety nine entries describe very different tactics and strategies, written by practitioners from all over the world, mapping the broad field of engaged art and artistic activism in our times. Additional essays focus on the philosophy and modalities behind the many struggles to make this world a better place. Continue reading

DEMOKRATIE HAT ES NIE GEGEBEN. EINE REVUE /Linz

Ein Revue-Programm der besonderen Art im neu eröffneten Central stellt zum Schwerpunktthema der Gesellschaft für Kulturpolitik, ‚Demokratie‘, die Frage in den Raum, von welcher Form des (gesellschafts-) politischen Lebens wir bislang umgeben und geprägt wurden. Die Revue geht dem in Bezug auf unser gegenwärtiges Demokratieverständnis nach; welche Alternativen oder Utopien der repräsentativen Demokratie scheinen vorstellbar und diskussionswürdig, und welche Erprobungs- und Umsetzungsformen im Hinblick auf unser bislang gekanntes Verständnis von Demokratie implizieren sie?
Programm PDF
 

ВЫСТАВКА СОЦИАЛЬНОЙ ГРАФИКИ ПРОТИВ ГЕНДЕРНОГО НАСИЛИЯ / Санкт-Петербург

Движение “Феминистский карандаш”, ИНГО Кризисный Центр для женщин / Crisis Center for Women в Санкт-Петербурге
Московский филиал Фонда Розы Люксембург представляют
ВЫСТАВКУ СОЦИАЛЬНОЙ ГРАФИКИ ПРОТИВ ГЕНДЕРНОГО НАСИЛИЯ
Галерея Борей

Exhibition // “Drawing the Court – 2″ in support of the May 6 Prisoners at International Memorial, Moscow

The exhibition “Drawing the Court – 2” showcases courtroom sketches of trials that took place in recent years in Russia, Ukraine, and Belarus and carried significant social weight. Specifically, we chose to focus on political trials.

The exhibition is comprised of two sections, tentatively titled “agitational” and “historical.” Posters in support of individuals currently being prosecuted are on display in our Great Hall.

The “historical” section is a compilation of original sketches from trials in which the defendants have already been released. We will be displaying sketches from both high-profile trials and others that have flown under the radar, without giving preference to cases that have received media coverage.

While few people are likely to read court reports if the defendants’ names are not immediately recognizable, they may react differently to courtroom sketches. These sketches are not simply a substitute for photography; the artist conveys their relationship to the events and assessment of the situation. Quite frequently, court sketches harmoniously incorporate fragments of court transcripts and author commentary into their renderings of trial participants. Continue reading

Who’s Building the Guggenheim Abu Dhabi?

Week 13 . Marina Naprushkina . Life is as beautiful as…

gulflabor.org
Life is as beautiful as… 
Poster, 2013
Office for Anti-Propagada, Marina Naprushkina
This week’s contribution to Gulf Labor’s 52 Weeks is by Marina Naprushkina
 
To download, print, or simply see a higher resolution version of the poster, please click here

Gulf Labor is a coalition of artists and activists who have been working since 2011 to highlight the coercive recruitment, and deplorable living and working conditions of migrant laborers in Abu Dhabi’s Saadiyat Island (Island of Happiness). Our campaign focuses on the workers who are building the Guggenheim Abu Dhabi, Louvre Abu Dhabi, and the Sheikh Zayed National Museum (in collaboration with the British Museum).  Continue reading

„be Berlin – be diverse“

Titel: Büro Berlin – Reihe „be Berlin – be diverse“
Startdatum: 29.10.2013
Beschreibung: 

Zeitgemäße Kunst?! Ist die Kunst immer noch von einem abendländisch zentrierten Weltbild beherrscht, trotz ihrer Internationalität? Diese Frage diskutierten unsere Podiumsgäste Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt a.M., Marina Naprushkina, Künstlerin, und János Can Togay, Direktor Collegium Hungarium, am 29.10.2013 in unserer Reihe be Berlin – be diverse. Die Reihe wird in Kooperation mit der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten ausgerichtet. Continue reading

252+1

252+1 Кампания за отмену списка запрещенных профессий для женщин в Беларуси 

В Беларуси 252 профессии полностью закрыты для женщин (согласно Трудовому Кодексу РБ). Трудных работ для мужчин не существует. В большинстве случаев, закрытые для женщин профессии являются хорошо оплачиваемыми рабочими местами. Наличие таких законодательных ограничений на труд ведет к дискриминации женщин, ведь их право на труд ущемлено. Существует и «серый» список запрещенных профессий, где женщинам разрешено работать, но вероятность трудоустройства очень низкая. Например, силовые структуры. Такая государственная политика опеки и защиты “слабого пола” ведет к социальной изоляции и экономической зависимости женщин от мужчин и государства, возглавляемого “Президентом-Батькой”. Такая “мужская демократия” или иначе, авторитарная системма, закрыта для множества социальных групп. Например, для таких как женщины, геи, инвалиды, мигранты. Мы начинаем нашу кампанию “252+1” и требуем отмены списка запрещенных профессий для женщин. Главной задачей для нас является устранение социального неравенства существующего в беларусском обществе. Мы выступаем за равные возможности для всех. Идея равенства и борьбы с дискриминацией является принципиальной и первостепенной для нас задачей.



 

Im Ausschluss der Öffentlichkeit / Workshop zur Asylpolitik in Deutschland und EU

Teil 1:
11. Januar 2014, 13–18:30 Uhr (WKV Stuttgart)
Teil 2:
17.- 18. Januar 2014 (Berlin)
Der Workshop Der zweiteilige Workshop “Im Ausschluss der Öffentlichkeit” widmet sich dem Thema der Flüchtlingspolitik in Deutschland und der EU.  Im ersten Teil werden Themen wie Gerichtsverhandlungen um Asylrecht am Beispiel von Gerichtzeichnungen diskutiert. Wie funktioniert das Deutsche Justizsystem, wie wird die Diskrepanz zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Migration (Menschen gegen Märkte) staatlich geregelt? Weiter wird es um das Thema der Unterkünfte gehen und die mangelnde Transparenz der Sozialpolitik des Staates. Alternative Formen der Selbstorganisation werden vorgestellt und diskutiert.
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«VIS LEGIBUS EST INIMICA. Насилие есть враг права» // ЦЭХ, Минск

Цель проекта состоит в привлечении внимания к осмыслению и необходимости обсуждения проблемы равнодушия к проявлению насилия в отношении женщин в Беларуси и к отсутствию видимой реакции на него, а также в пропаганде активного реагирования на различные проявления гендерного насилия.

В рамках проекта будут представлены:

  1. Фотовыставка «Каля нуля» Марины Батюковой
  2. Фотовыставка Cause of Death: Woman («Причина смерти: Женщина»)
  3. Коллажи и арт-объекты художниц Антонины СлободчиковойЛилии Бусаровой и Ольги Семашко
  4. Инфографики (аудит безопасности территории и др.) Таисии Забеловой
  5. Видеоработа «Боль» (2011) художницы Марины Винник, вошедшая в шорт-лист премии Кандинского
  6. Плакат художницы Марины Напрушкиной
  7. Рисунки “Котик, закрой ротик” (2013) художницы Анны Ковшах

Организаторы: ОО «Радислава», Гендерный маршрут Continue reading

Berlin, 30.11. // Źmicier Vajciuškievič: Sho-Sho!

[RU]
Deutsche Einladung unten


Дорогие друзья!

Приглашаем Вас на концерт Змитера Войтюшкевича, одного из самых известных беларусских музыкантов.

За 10 лет Змитер Войтюшкевич выпустил 15 альбомов, играл в группах Палац и KRIWI, на данный момент солист и основатель группы WZ-Orkiestra (городской романс).

Змитер Войтюшкевич не только популярный музыкант, но он так же известен своей активной гражданской позицией. На сегодняшний день в Беларуси Змитер находится в “черном списке” запрещенных музыкантов.

На концерте в Берлине будут звучать песни из нового альбома тюремного шансона и также хорошо всем известные композиции.

Идея записать альбом тюремной лирики принадлежит не самому Войтюшкевичу, а поэту Геннадию Буравкину, который и написал большинство песен к альбому.

Войтюшкевич рассказывает: “Судьба сложилась так, что за последние два года произошли определенные перемены в моей творческой жизни – я тоже словно отбываю наказание, я – запрещенный музыкант. Я сам для себя решил, что надо заниматься тяжелыми, проблемными темами. А тюремная тема в белорусской действительности очень актуальна. Тюрьмы в Беларуси боятся все, даже тот, кто управляет нами уже 19 лет, и тюрьмы он боится, видимо, больше других. Он же как-то сказал, что у нас в тюрьмах сидят приличные люди. Так почему бы не сделать такой альбом для приличных людей?”

Ждем Вас в субботу 30. ноября в 20:00 по адресу:

Jagowstrasse 14 in Moabit в помещении бара “Neue Heimat”.

Вход 5 Евро.

| Belaruspartisan // Дмитрий Войтюшкевич: “Тюрьмы в Беларуси боятся все” 
| Wikipedia BY // http://bit.ly/xiLati
| Wikipedia RU // http://bit.ly/1h18a5i
| Facebook 

[DE]

Liebe Freunde!

Wir laden euch ein zu einem Konzert des bekannten belarussischen Musikanten Źmicier Vajciuškievič. In 10 Jahren hat Vajciuškievič 15 Alben veröffentlicht, und in bekannten Gruppen wie Palac und KRIWI gespielt. Im Moment ist er Solist und Gründer der Gruppe WZ-Orkiestra (Großstadtromanzen).

Źmicier ist nicht nur ein beliebter Musiker, sondern auch bekannt für seine aktive gesellschaftliche Haltung. Am 30.11. trägt Źmicier Songs aus seinem neuen Album “Sho-Sho” vor, das dem Genre des “Lager-Chansons” gewidmet ist. Aber natürlich auch bekannte Kompositionen aus seinem Repertoire.

Die Idee, ein Album mit Lager-Chansons aufzunehmen, stammt nicht von Źmicier selbst, sondern vom belarussischen Dichter Hienadz Buraukin, der auch einen Großteil der Liedtexte verfasste.

“Das Thema der Lager und Gefängnisse ist in Belarus sehr aktuell. Vor den Lagern haben alle Angst – sogar derjenige, der uns seit 19 Jahren regiert. Der hat vermutlich noch mehr Angst davor, als andere. Hat er nicht einmal gesagt, im Knast säßen lauter anständige Menschen? Also warum machen wir dann nicht so ein Album – eines für die anständigen Menschen.”

Vajciuškievič befindet sich heute auf der “Schwarzen Liste” der in Belarus mit einem Auftrittsverbot belegten Musikern.

Kommt vorbei!

Wir warten auf euch am Samstag, den 30. November um 20 Uhr in der Jagowstraße 14 in Moabit, in den Räumen der Kneipe “Neue Heimat”

Eintritt: 5 Euro

Facebook 

Belarus-Barcamp in Wernigerode // Deadline: 30.11.

Гражданская инициатива Belarus-Barcamp 2014 приглашает на семинар, который состоится в Вернигероде (Wernigerode, Германия) с 7-ого по 9-ое марта 2014 г. Приглашаются участники из Германии, Швейцарии и Австрии, которые уже работают или хотят работать с Беларусью, а также участники из Беларуси – члены общественных организаций, которые уже сотрудничают с немецкими/швейцарскими/австрийскими организациями или хотели бы найти партнеров для организации совместных проектов. Одна из главных целей семинара – укрепление существующих и создание новых связей между общественными организациями этих стран.

| Читать больше  

Das Belarus-Barcamp, das am 7-9.3.2014 in Wernigerode stattfindet, richtet sich an ehrenamtlich engagierte junge Erwachsene (ca. 18 bis 35 Jahre), die in Organisationen und Initiativen zu und in Belarus aktiv sind. Eingeladen sind Teilnehmende aus dem deutschsprachigen Raum und ihre belarussischen Partner. Ein Barcamp ist ein Tagungsformat, das einen offenen Austausch zu einem Thema bietet, dessen genauer Inhalt von den Teilnehmern selbst gestaltet wird. Ein Ziel des Belarus-Barcamps ist die Vertiefung bestehender Partnerschaften sowie die Schaffung einer breiten Vernetzung bestehender Belarus-Initiativen im deutschsprachigen Raum. Außerdem sollen neue partnerschaftliche Projektideen entwickelt werden.

| Weitere Informationen

Der Überlebenskampf einer Literaturszene // ZEIT ONLINE

Es war eine politische Machtdemonstration: Im Oktober entzog die belarussische Regierung dem unabhängigen Lohvinau Verlag die Lizenz. Der wehrt sich jetzt. 
VON LARA SIELMANN

| Vollständigen Artikel auf ZEIT ONLINE lesen  

Mitte Oktober war es amtlich: Der belarussische Lohvinau Verlag musste schließen. Der größten und wichtigsten Plattform für belarussische Literatur in Weißrussland wurde vorgehalten, extremistische Bücher zu publizieren. Der Verlag reagierte schnell und nahm sich einen Juristen. 

Als Anlass diente der Regierung der bereits 2011 zum gleichnamigen Fotowettbewerb veröffentlichte Fotoband Belarus Press Photo 2011. Abgebildet sind politische wie unpolitische Fotografien des weißrussischen Alltags: Naturaufnahmen, Soldaten, die sich die staatlichen Abendnachrichten anschauen, mit dem Diktator Lukaschenko als Porträt über dem Fernseher. Oder Aufnahmen der Proteste nach seiner Wiederwahl 2010. Mit dem Fotowettbewerb hat der Verlag nichts zu tun, er gab lediglich den Katalog heraus.

Das Zentrum der unabhängigen Literaturszene

Lohvinau verlegt junge und eingesessene Schriftsteller, deren literarische Arbeiten sich oftmals thematisch mit dem alltäglichen Leben in Belarus beschäftigen. Das ist per se nicht politisch, kann aber von offizieller Seite als Gesellschaftskritik wahrgenommen werden. In Deutschland sind Autoren wie Valentin Akudowitsch oder Artur Klinau bekannt, deren Werke zum Teil bei Suhrkamp erscheinen. Akudowitsch veröffentlichte dieses Jahr den Essay Der Abwesenheitscode über die Schwierigkeit der belarussischen Identitätssuche. Klinaus nächster Roman sollte Ende des Jahres bei Lohvinau erscheinen, sein träumerischer Spaziergang durch Minsk, Sonnenstadt der Träume (2006), gilt bei vielen als literarischer Reiseführer durch die belarussische Hauptstadt.

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Zwanzig Jahre Diktatur in der Mitte Europas // INTERVIEW MIT IRINA KHALIP

| Vollständigen Text auf faustkultur.de lesen

Die weißrussische Journalistin Irina Khalip setzt im Kampf um Demokratie und Meinungsfreiheit ihr Leben aufs Spiel. Im Faust-Interview kritisiert sie die Doppelmoral europäischer Politik. Die Nachgiebigkeit der Europäischen Union gegenüber Lukaschenkos diktatorischer Regierung bremse die Demokratiebewegung aus. Unterstützung erhält die Journalistin jedoch vom Internationalen PEN. 2012 wurde ihr der Hermann-Kesten-Preis verliehen. Wegen eines Reiseverbots konnte sie jedoch erst jetzt – als Laudatorin für den diesjährigen Preisträger Index on Censorship – nach Darmstadt reisen. Vor der Preisverleihung sprachen Eugen El und Andrea Pollmeier mit Irina Khalip.

Irina Khalip. Foto: Andrea Pollmeier

Der diesjährige Preis des PEN-Zentrums betrifft Sie doppelt: vor einem Jahr galt der Preis Ihnen und Ihrem persönlichen Engagement für die Meinungsfreiheit in Ihrer Heimat Weißrussland. Damals konnten Sie den Preis nicht entgegen nehmen, da eine Freiheitsstrafe über sie verhängt worden war. Jetzt gilt der Preis einer Institution, die über all die Menschen wacht, die – wie Sie – wegen ihres Kampfes gegen Unterdrückung, Korruption und Menschenrechtsverletzung in Gefahr geraten bzw. inhaftiert worden sind. Welche Bedeutung haben Preis und Preisträger für Sie, konnte Ihnen diese internationale Wahrnehmung Schutz geben?

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Феминистский карандаш-II // gender-route.org

ссылка на статью

Феминистский карандаш-II

23 октября на площадке ArtPlay г. Москвы при поддержке Фонда Розы Люксембург состоялось открытие выставки женской социальной графики «Феминистский карандаш – II», которая продлится до 6 ноября. Выставка проходит в рамках второго фестиваля «МедиаУдар» как проект, параллельный V-й Московской Биеннале современного искусства.

Художница Виктория Ломаско и искусствовед Надя Плунгян - кураторы выставки – поясняют, что название отсылает к политическому листку «Боевой карандаш», который в 1940-е годы печатала ленинградская литографическая мастерская. «Сегодня в невидимом поле находится не только повседневность и быт женщин, но и наш вклад в искусство, науку, общественную жизнь. Мы считаем, что у художниц, работающих с феминистским прицелом, говорящих откровенно и прямо, есть потенциал изменить не только современную графику, но и повлиять на взгляды части общества, заострить многие проблемы, которые важны для женщин, но слишком скучны для престижных выставок». Continue reading

Women Commentators // enter for Contemporary Art Ujazdowski Castle, Organiser: The Katarzyna Kozyra Foundation

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The exhibition ”Women Commentators” organized by Katarzyna Kozyra Foundation is dedicated to the art of the young generation of female artists who comment on current political, social and artistic affairs through their art. Main criteria for the selection of pieces for the exhibition include the strength of the artist’s position on the chosen subject, as well as the artistic presentation of conclusions and personal reflections on topics considered uncharacteristic as they relate to women. Since these pieces are not anonymous, they constitute remarkably brave comments on each particular issue. 

The exhibition will be accompanied by a range of events, such as the night screening of documentary films made by women filmmakers, presented and awarded at Planete+ Doc Film Festival.

WOMEN COMMENTATORS

Artists: Rossella BiscottiMelanie BonajoGabriela GolderNicoline van HarskampAna Hušman,Nadia Kaabi-LinkeJane Jin KaisenMagda MTamara MoyzesMarina NaprushkinaAleka PolisMarta Prus Continue reading

Kunst im Gegenwind. Feministische Ausstellung in Moskau // Der Tagesspiegel

Link zum Artikel
Von Elke R. Steiner
Der Stift als Speer: Mit diesem Motiv wird für „The Feminist Pencil – 2“ geworben. Foto: Promo
Der Stift als Speer: Mit diesem Motiv wird für „The Feminist Pencil – 2“ geworben. - FOTO: PROMO

Immer wieder gibt es in Russland Übergriffe gegen Feministinnen. Das erlebte auch die Berliner Comiczeichnerin Elke R. Steiner, deren Arbeiten dort noch bis zum 6. November in einer Ausstellung zu sehen sind. Wir dokumentieren ihren Erlebnisbericht.

Die Ausstellung „The Feminist Pencil – 2“, die noch bis zum 6. November in Moskau zu sehen ist, ist eine umwerfende  Mischung feministischer Kunst und sozialer Grafik aus Russland, Frankreich, Deutschland, Ukraine, Belarus und Schweden. Aus Berlin sind Nika Dubrowski, Marina Naprushkina, Lilli Loge und ich in der Ausstellung vertreten. Ich bin glücklich, mit meinem Comic über die Rabbinerin Regina Jonas) ein Teil dieser energiegeladenen Mischung zu sein! Grafik, so die Kunsthistorikerin und Co-Kuratorin Nadia Plungian, ist das Mittel der Wahl für politische und aktivistische  Kunst: unaufwändig und auch mit preiswerten Mitteln machbar. Continue reading

Dear Art // Calvert 22, London

29 September 08 December 2013
Curated by What, How & for Whom / WHW

‘Dear art, I am writing you a love letter to cheer you up and encourage you to come and visit me some time’. - Mladen Stilinovic, 1999

Inspired by a letter addressed to art by the Croatian conceptual artist Mladen Stilinović, Zagreb collective What, How and for Whom present an exhibition that questions the standing of art in the contemporary world, its reception, distribution and value.

Through paintings, drawings, video and photography Dear Art explores everything from issues of authorship and ownership to concerns with money, poverty, manipulation and political content; the works question the relationship between art and commerce, or as Stilinović puts it ‘quick manipulation, quick money, quick oblivion’. Continue reading

Spaces of Exception // ARTPLAY, Moscow


11 – 26 September 2013
Participating artists: Yuri Albert, Ivan Brazkin, Chto Delat, Yevgeniy Fiks, Nikita Kadan/Alexander Burlaka, Gulnara Kasmalieva/Muratbek Djumaliev, Gert Jan Kocken, Irina Korina, Jiri Kovanda, Maryanto, Taus Makhacheva, Renzo Martens, Metahaven, Aernout Mik, Marina Naprushkina, Nikolay Oleynikov, Anna Parkina, Dmitry Prigov, Tima Radya, Willem de Rooij, Haim Sokol, Jonas Staal, Roy Villevoye, Carey Young, Katarina Zdjelar.

Choreographer: Anna Abalikhina

Exhibition architect: Maria Kalinina

Curated by Elena Sorokina & Jelle Bouwhuis

Stedelijk Museum Bureau Amsterdam presents the exhibition Spaces of Exception in Moscow. The title of the exhibition refers to the state of economic emergency progressively becoming a new rule and a new norm today. The growing conflict between rights and markets, peaking with the current crisis, affects democracies or would-be democracies as their merits and values are constantly tested and questioned, or even intentionally ignored. The 25 artists in the exhibition construct their own ‘exceptional’ spaces within the realm of art for political maneuvering and blunt or subtle commentary. Sometimes the artists act as ‘legislators’ inventing their own rules of engagement for specific social, political or economic problems. The exhibition is part of the Dutch-Russian Year program, and a special project for the Moscow Biennial 2013.

DER UNGEDULD DER FREIHEIT GESTALT ZU GEBEN // WKV STUTTGART


Manuela Beck, Banu Cennetoglu / Yasemin Özcan, Stefan Constantinescu,
Alice Creischer / Christian von Borries / Andreas Siekmann, Kiri Dalena,
Barbara Ehnes, Heinz Frank, Grupo Baja Mar, Kiluanji Kia Henda, Francis
Hunger, Sven Johne, Hassan Khan, Jakob Kolding, Pil and Galia Kollectiv,
Dóra Maurer, Klaus Mettig / Katharina Sieverding, Marina Naprushkina,
Boris Ondreicka, Marion von Osten, David Riff / Dmitry Gutov, Pedro G.
Romero, Allan Sekula, Klaus Staeck, Wolfgang Stehle, Jeronimo Voss

Eröffnung:
4. Oktober 2013, 19 Uhr

Konferenz:
5. + 6. Oktober 2013
Mit: Hans D. Christ, Ekaterina Degot, Iris Dressler, Pil and Galia
Kollectiv, Boris Ondreicka, Pedro G. Romero, Pelin Tan, Hedwig Saxenhuber,
Georg Schöllhammer, János Sugár und anderen

weiterlesen… 

Экскурсия: Как видят Минск современные художники // www.citydog.by

Сейчас в новой галерее «ЦЭХ» (пр-т Независимости, 58, к. 6) проходит выставка «Минск: (Ре)конструкция»: 25 белорусских художников при помощи фотографии, живописи, стрит-арта, перформанса рассказывают про повседневность столицы. Мы сходили на экскурсию.
читать дальше:

 











RE-ALIGNED ART from Russia, Ukraine and Belarus

Curated by Ivor Stodolsky and Marita Muukkonen of Perpetuum Mobilε


RE-ALIGNED is a thematic project including exhibitions, conferences, street and public art, artist-in-residencies, workshops and publications initiated by Perpetuum Mobilε. Working together with Tromsø Kunstforening, Norway, the first regional focus of the RE-ALIGNED project is on Russia, Ukraine and Belarus.


Culminating Exhibition on Russian, Ukrainian and Belarusian Art:
RE-ALIGNED ART at Tromsø Kunstforening
13 September–10 November 2013
Opening days: September 13–16 Continue reading

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Neuerscheinungen

  • Matthias Harder u.a. // By Now: Contemporary Photography From Belarus
    Beteiligte Fotografen: Tanya Haurylchyk, Shiarhei Hudzilin, Eugene Kanaplev-Leydik, Pavel Kirpikau, Alex Kladov, Mikael Lechanka / Maxim Shumilin, Julia Leydik-Kanapleva, Andrei Liankevich, Aleksey Naumchik, Palina Palynskaya, Volga Sasnouskaya, Alexander Sayenko, Aleksei Shinkarenko, Alexandra Soldatova, Alexander Veledzimovich 
     
  • Arloŭ Uladzimir, Hierasimovič Źmicier // This country called Belarus
    This book for the general reader offers a survey of the history of Belarus from the earliest period up to the beginning of the 20th century. On its pages readers will meet the great figures of Belarusian history. They will discover how Belarusians lived at different stages of their history, what wars they had to fight and how they developed culturally.

    The book contains more than two thousand illustrations, including unique manuscript miniatures, mediaeval engravings and rare photographs. Many of the illustrations have never previously been published. The history of Belarus is here presented as an integral part of the development of European civilization as a whole.

Berlin, 2.8.: Sommerfest “Besonders anders” mit Valzhyna Mort

das ist so eigenartig,
das ist so geradezu,
das herz dringt durch den mund
und spannt die sehkraft an.
 
Aus Berlin – Minsk von Valžyna Mort (in: Tränenfabrik, Suhrkamp 2009),
aus dem Belarussischen von André Böhm und Elke Erb
 
Valžyna Mort (1981), die wohl prominenteste Stimme der jungen belarussischen Lyrik, lebt seit Jahren in den USA, ist aber aktuell als Siegfried-Unseld-Gastprofessorin an der HU Berlin.
 
Am 02. August findet in Berlin der von GIBO e.V. veranstaltete 4. Belarus-Salon mit Valžyna Mort statt, mit belarussisch-deutscher Lesung und anschließender Diskussion in englischer Sprache.

Wann: Freitag, 2. August 2013 | 18:00 Uhr
Wo: Goldene Zeiten Berlin | Goethestraße 17 | 10625 Berlin (Charlottenburg)

„Alles, was Valzhyna Mort mit ihrer Sprache berührt, wird lebendig.“ (FAZ)

„Mit ihrer Sprache formt sie die Luft zu Klängen und rhythmischen Figuren, die den Leser aus seinen vertrauten Denkmustern holen.“ (NZZ)

Zum einjährigen Bestehen des Belarus-Salons liest Mort aus „Tränenfabrik“ (2009) und ihrem gerade auf Deutsch erschienenen Band „Kreuzwort“ (2013). Sie verwebt ihre Familienerinnerungen mit den gesellschaftlichen Veränderungen; sie verarbeitet die Suche nach der Identität und das Leben im Exil. Die 31-jährige lebt und lehrt seit 2005 in den USA.

| Facebook

Ein Schild mit dem Namen Andrei Haidukou

[Беларуская вэрсія ўнізе]    [Sehen Sie keine Bilder?]



Am 1. Juli 2013 wurde Andrei Haidukou nach den Paragraphen 14.1 und 356.1 des belarussischen Strafgesetzbuches (“Versuchte Kooperation mit Spezial-, Sicherheits- oder Geheimdiensten eines fremden Staates”) zu 1 1/2 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Bis zum Inkrafttreten des Urteils wird er im Untersuchungsgefängnis in Vicebsk festgehalten. Haidukou arbeitete als Anlagenfahrer in der Nawapolazker Ölraffinerie “Naftan” und war Vorstand der nichtregistrierten Organisation “Vereinigung junger Intellektueller”.

Die Menschenrechtsorganisationen “Viasna” und das “Belarussische Helsinki-Komitee” verurteilten die Intransparenz der staatlichen Untersuchung und des Gerichtsprozesses. Das gesamte Verfahren fand ausschließlich hinter verschlossenen Türen statt.


Die Menschenrechtler fordern die sofortige Freilassung von Andrei Haidukou, die Annulierung der unrechtmäßigen Verurteilung und ein erneutes Aufrollen des Prozesses im Sinne eines fairen, rechtstaatlichen Verfahrens.
 
Ein Schild mit Andrei Haidukous Namen wurde auf der Gedenkbank für die Opfer des belarussischen Regimes angebracht. Die Bank steht gegenüber dem Gebäude der belarussischen Botschaft in Berlin.

 
Für uns ist es wichtig, dass über die politischen Gefangen nicht nur Politiker Bescheid wissen, sondern auch weitere Kreise der Gesellschaft. Die Bank soll allgemeines Interesse an der politischen Situation in Belarus wecken, von den politischen Gefangenen in Belarus berichten, und ihre Namen nennen.

Büro für Antipropaganda
 

Шыльда з імем Андрея Гайдукова

1 ліпеня 2013 года быў Андрэй Гайдукоў  асуджаны па частцы 1 артыкула 14 і артыкуле 356-1 Крымінальнага кодэкса Рэспублікі Беларусь (замах на ўстанаўленне супрацоўніцтва са спецыяльнай службай, органам бяспекі або разведвальным органам замежнай дзяржавы) і прысуджаны да 1,5 гадоў пазбаўлення волі. Да ўступлення прысуду ў законную сілу ўтрымліваецца ў СІЗА ў Віцебску. Гайдукоў працаваў аператарам наваполацкага НПЗ “Нафтан”, з’яўляўся лідэрам незарэгістраванага грамадскага аб’яднання “Саюз маладых інтэлектуалаў”.

Праваабарончы цэнтр “Вясна” і РПГА “Беларускі Хельсінкскі Камітэт” канстатуюць, што папярэдняе расследаванне і судовае разбіральніцтва былі цалкам закрытымі і непразрыстымі.

Праваабаронцы патрабуюць неадкладнага вызвалення А. Гайдукова, адмены незаконна вынесенага прысуду і яго перагляду пры захаванні права на справядлівае судовае разбіральніцтва.
Шыльда з імем Андрея Гайдукова была ўсталявана на лаўцы памяці ахвярам рэжыму ў Беларуси. Лава стаіць побач з будынкам беларускай амбасады ў Берлине.

Нам важна, каб пра палітвязняў ведалі не толькі палітыкі, але і шырокая грамадскасць. Лава павінна прыцягваць увагу грамадскасці да палітычнай сітуацыі ў Беларусі, распавесці пра палітвязняў у Беларусі і назваць іх імёны. 
 
Office for Anti-Propaganda
 

Take the Square

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Take the Square, 2013
Ствары парк. Сумесная праца дзеля супольнасцi

June 17.-21.2013 the participants from Belarus, Ukraine, Poland and other countries will work together to create a new park for Lublin.

We, people from Luhansk, Hrodna region, Minsk, Berlin Warsaw and Lublin live and work together. During the week we create a public space, a new park for Lublin. If the city belongs to its people we have to decide how it should be organized. We return from Lublin with new experiences and knowledge and we are looking forward to applying it in our home-cities.
Participants: Alevtyna Sokhina, Olha Hutsalo, Anastasiia Huzenko, Anhelina Razinkova, Andrii Romanenko, Artem Kolosov, Vladimir Oros, Veranika Shchurouskaya, Volha Pachykouskaya, Valiantsina Markewich, Tamara Kazlouskaya, Tatsiana Keznun, Maryia Zenkevich, Liudmila Hradzitskaya, Iryna Artmoshyna, Hellena Bykova, Katja Iwanowskaja, Sylwia Handzik, Natalia Manaуenkova, Alla Shitikava, Jeanna Kroemer, Igor Znyk, Darja Lis, Aleg Lis, Tamara Lis, Malgorzata Przegalinska, Paulina Borowka, Justyna Kapeluszna, Dorota Florek, Aneta Zienkiewicz, Dorota Kowalska, Marina Naprushkina, Martin Althamer, Pawel Althamer and other.



В Люблине с помощью активистов из Беларуси создали новый общественный парк в городе

www.n-europe.eu

В Люблине в рамках фестиваля искусства в публичном пространстве Open Cyti 2013 с помощью активистов из Беларуси был создан новый общественный парк в городе.

К участию в фестивале были приглашены польский художник Павел Альтхамер и беларусская художница Марина Напрушкина, которые в свою очередь через опен кол пригласили желающих из Украины, Беларуси, Германии и Польши провести неделю в Люблине и потрудиться на общую пользу.

Всего над созданием в парке работали около 30 человек. Акция носила название “Ствары парк! Сумесная праца дзеля супольнасцi”. Парк был открыт 21-го июня.

Из Беларуси в Люблин приехали 12 человек, большинство из участниц представляли женское объединиение “Сельчанка” из деревни Залесье.

На открытии фестиваля и парка присутствовали зам министр культуры Маргарита Омилановска (Małgorzata Omilanowska) и куратор ппроекта Анда Ротенберг.

Парк, общей площадью около 800м2 расположен на участке пересечений улиц Krakowskie Przedmieście и Ewangelicka.

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 Weitere Links:

http://www.belaruspartisan.org/life/235541/

http://zalesse.by/2013/06/06/grupu-zhanchyin-z-zaleskay-syalchanki-zaprasili-na-tsikavyi-festyival-u-polshchu/

http://belapan.com/archive/2013/06/24/media_park_liublin/

http://kamunikat.org/naviny.html?artid=1611

#Wiener Festwochen


Ausstellung | Unruhe der Form. Entwürfe des politischen Subjekts
Wien: 11.5.-16.6. 

Ein Ausstellungsparcours von Wiener Festwochen, Secession, Akademie der bildenden Künste Wien in Kooperation mit MuseumsQuartier Wien

| Übersichtsplan
| Einladung, PDF


KURATOREN / Karl Baratta, Stefanie Carp, Matthias Pees, Hedwig Saxenhuber, Georg Schöllhammer 
DISPLAY / Johannes Porsch

Seit weltweit oft unvorhergesehen und mit unerschöpflichen Energien neue Protestbewegungen entstehen, stellt sich für diejenigen, die sich auf dem künstlerisch-kulturellen Feld mit diesen solidarisieren möchten, eine Reihe brisanter Fragen: Kann die aktuelle Kunst den Widerstand gegen falsche ökonomische Strukturen befördern, an denen sie entschiedenermaßen selbst teilhat? Oder hat sich hinter den Fassaden ihrer als frei gedachten Räume nicht längst die Liquidierung ihrer eigentlichen Potenziale ereignet: des Schwierigen und Nonkonformen? Muss das Projekt einer politischen Ästhetik jenseits eines medial verwertbaren Aktivismus nicht als abgebrochen und verdrängt gelten?

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#Take The Square


 


Ствары парк! 
Сумесная праца дзеля супольнасцi

Транснацыянальны фестываль ландшафтнага дызайну

З 17 па 21 чэрвеня ўдзельніцы і ўдзельнікі з Беларусі, Украіны, Польшчы і іншых краін закладуць новы парк у Любліне. Мы запрашаем усіх жадаючых прыйсці і паўдзельнічаць у стварэнні парка. Афіцыйнае адкрыццё парку адбудзецца 21 чэрвеня.

Адрас: Участак на скрыжаванні вуліц Krakowskie Przedmieście і Ewangelicka

Take the Square – PUBLIC WORKS FOR THE UNION  
Transnational Gardening Festival

June 17.-21. the participants from Belarus, Ukraine, Poland and other countries will work together to create a new park for Lublin. We invite everyone to take part in the creation of the park and to join the common work! The official opening of the park will take place on June 21st

During the week, we, people from Luhansk, Hrodna region, Minsk, Berlin Warsaw and Lublin live and work together. During the week we create a public space, a new park for Lublin.

We believe that through self-organization and common work, we can regain the communication and collaboration that is not based on hiring and exploitation. Voluntary collective action can be an answer to a policy of disengagement and commercialization of human relations.

We see our work as a political and also artistic action to overcome sociopolitical and cultural boundaries. Not only the result is important for us but the process itself: the development of a common idea, its implementation at the place, the time spent together on work and living.

If the city belongs to its people we have to decide how it should be organized.

We return from Lublin with new experiences and knowledge and we are looking forward to applying it in our home-cities.

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#Protest.Kultur.Politik.




Kongress | Protest.Kultur.Politik. 
Aktionsformen gegen autoritäre Strukturen in den Gesellschaften Osteuropas

Donnerstag, 27. Juni 2013 (14.00 – 20.00 Uhr)
Freitag, 28. Juni 2013 (09.30 – 18.00 Uhr)
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Die Welle von Protesten in Russland im Winter und Frühjahr 2012 hat es vor aller Augen geführt: Die Sphäre des Öffentlichen in Osteuropa ist in Bewegung geraten. Die darauf folgenden Repressalien der russischen Regierung gegenüber Protestierenden, oppositionellen Gruppen und zivilgesellschaftlichen Organisationen können – ähnlich wie in den Nachbarländern Belarus und Ukraine – als Abwehrversuche des Regimes interpretiert werden. Sie richten sich gegen das vor allem von jüngeren Menschen getragene, über neue Medien populär gewordene Infragestellen der kulturellen Codes und Werte, auf denen autoritäre Herrschaft fußt.

Der Protest findet seinen sprachlichen Ausdruck und seine oft fantasievolle Form  im spontanen Zusammenwirken einer Vielzahl von Aktivist/innen, Aktionskünstler/innen, Schriftsteller/innen und Musiker/innen etc. Viele von ihnen haben längst die Grenzen des nationalen Diskurses überwunden, sich international vernetzt und nicht zuletzt in Berlin einen Ort für kreativen Austausch gefunden.

Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt dreißig Künstler/innen und Aktivist/innen aus Russland, Belarus und der Ukraine zu einem Kongress nach Berlin ein, um eigene Projekte vorzustellen und gemeinsam mit Menschen aus der Berliner Diaspora und interessiertem Publikum eine Bestandsaufnahme der kulturellen Protestbewegung in Osteuropa zu versuchen: Gibt es überhaupt (noch) eine solche “Bewegung”? Was haben nonkonformistische Kunst, politisch-kultureller Aktivismus und oppositionelle Politik miteinander zu tun? Was verbindet, was unterscheidet die Erfahrungen in Russland, der Ukraine und Belarus? Welche gesellschaftlichen und politischen Folgen hat der Protest?

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#Наша Правда № 7



Наша Правда № 7 – Это наш МАЙ!

Закончились майские выходные и нас настигли рабочие будни. Прекрасно убедившись в том насколько «показательными» были эти дни, МЫ анархисты ВМЕСТЕ с трудящимися нашей страны возвращаемся на свои производства. Далее всех нас рабочих как и прежде будут объединять насущные дела и вопросы касающиеся борьбы за свои права и за светлое будущее наших трудовых семей. Специально для тех кто заинтересован в рабочей борьбе, кто желает крепить солидарность между трудящимися, кто устал терпеть несправедливость со стороны власть имущих и готов противостоять угнетателям и эксплуататорам был подготовлен новый выпуск трудовой передовицы «Наша Правда». Читаем и распространяем газету как можно шире! «Наша Правда» — газета выпускаемая трудящимися и обращённая к трудящимся и студентам рабочих профессий! Это наш май!

В номере:

  • 1 мая 1886 года
  • Расстрелы рабочих в наши дни
  • Рабочие будни в Беларуси: зима-весна 2013
  • Декрет №9: «Держи меня крепче, чтоб я не убежал!»
  • ОАО «Фандок»: беседа с рабочими предприятия
  • VIO.ME: производство и завод под рабочим контролем!
  • О примерах солидарности
  • Классовая борьба: Беларусь и остальной Мир

- и мн.др

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Berlin, 10.6.-15.6. // Sergey Shabohin: “Wozu Poesie?”


47 Poets from 47 European countries share their thoughts on the question “what’s the point of poetry?” in 47 photos. They’ve created slogans that comment on the state of culture and society in their countries while also keeping poetry in focus. This June at the Berlin Poetry Festival, their very diverse poetic messages and points of view will be assembled in an exhibition. The photos are demonstrations and acts of solidarity at the same time. There has never been such an exhibition before. It offers the unique opportunity of bringing the variety of European voices and moods together in one place.

Berlin Poetry Festival
Opening solo exhibition by Sergey Shabohin (BY) 

Entrance is free

Akademie der Künste / Hanseatenweg 10 / 10557 Berlin

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Berlin, 17.6. // Forum Ostwest | Tischgespräch


Bei so viel gemeinsamer und meist nicht freudiger Geschichte, die Polen, Belarus und Ukraine teilen, so unterschiedlich sind Zutaten wie Kochkünste der drei Nationen. Ganz abzusehen von regionalen Varianten. “Sag mir, was Du isst …” dreimal anders. 

Polnische, ukrainische und belarussische Spezialitäten stehen auf dem Küchenzettel, der im zweiten Teil des Abends mit Tischgesprächen extra gewürzt wird.

17. Juni - Ludmila Asipienka, unweit der Litauisch-Lettischen Grenze geboren und aufgewachsen, steht für die junge Generation exzellent ausgebildeter Intellektueller, die auf dem Hintergrund von Robert-Bosch- und anderen Stipendien in Deutschland respektive im Westen sind und von hier aus die Entwicklungen in ihrer belarussischen Heimat beobachten.

| Weitere Informationen 

Berlin, 18.6. // Filmvorführung | Wovon Belarus träumt



Im Jahr 2010 erlebt Belarus einen Wahlkampf, wie ihn das Land seit 16 Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch an Stelle eines politischen Neuanfangs sieht die „letzte Diktatur Europas“ Wahlfälschung und Verhaftungen von Oppositionellen. Der Dokumentarfilm “Belarusian Dream” zeigt, wovon Belarus träumt: einem Ende der Unterdrückung und echten Reformen.

Vor dem Film gibt es eine Einführung in die aktuelle politische Situation in Belarus durch Mitglieder der Expertengruppe Belarus/Ukraine. Im Anschluss an den Film stehen sie dann für Fragen zur Verfügung.

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Hamburg 27.6. // Copernicus Länderabend: Rumänien und Belarus


COPERNICUS e.V. Hamburg und unsere Stipendiatinnen aus Rumänien und Belarus laden Sie herzlich zu dem ersten Länderabend im Sommersemester 2013 ein.

Sie werden die Möglichkeit haben, zwei interessante Vorträge zu denaktuellen Themen aus Osteuropa zu erleben und ausführlich darüber zu diskutieren. Im Anschluss wartet auf Sie ein kleines osteuropäisches Buffet.

Moderiert wird der Abend von dem Osteuropa-Experten Jürgen Webermann (NDR-Info).

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29.03.2013

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29.03.2013
Wall text, 2013
Exhibition view: “Unrest of Form / Imagining the Political Subject”, Wiener Festwochen 
Akademie der bildenden Künste, Vienna
Text (PDF EN)
Text (PDF DE) 
The newspaper Self#governing is made up almost entirely of drawings by the artist, and is disseminated by activists from Belarusian NGO “Nash doom” as a means of calling for political involvement and citizen participation.

 

 

Wiener Festwochen: 11.5.-16.6. // Ausstellung: Unruhe der Form. Entwürfe des politischen Subjekts


Ein Ausstellungsparcours von Wiener Festwochen, Secession, Akademie der bildenden Künste Wien in Kooperation mit MuseumsQuartier Wien

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KURATOREN / Karl Baratta, Stefanie Carp, Matthias Pees, Hedwig Saxenhuber, Georg Schöllhammer 
DISPLAY / Johannes Porsch

Seit weltweit oft unvorhergesehen und mit unerschöpflichen Energien neue Protestbewegungen entstehen, stellt sich für diejenigen, die sich auf dem künstlerisch-kulturellen Feld mit diesen solidarisieren möchten, eine Reihe brisanter Fragen: Kann die aktuelle Kunst den Widerstand gegen falsche ökonomische Strukturen befördern, an denen sie entschiedenermaßen selbst teilhat? Oder hat sich hinter den Fassaden ihrer als frei gedachten Räume nicht längst die Liquidierung ihrer eigentlichen Potenziale ereignet: des Schwierigen und Nonkonformen? Muss das Projekt einer politischen Ästhetik jenseits eines medial verwertbaren Aktivismus nicht als abgebrochen und verdrängt gelten?

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Open call // Рисуем суд-2


«Надя Толоконникова рассказывает о проблемах со здоровьем».
28 апреля 2013 года



Готовится выставка «Рисуем суд-2»

Экспозиция работ проекта «Рисуем суд-2» в поддержку узников 6 мая, откроется в Москве в сентябре. Кураторы выставки – Виктория Ломаско и Злата Понировская.

Цель выставки — показать графические работы, иллюстрирующие политические и другие имеющие важное общественное значение судебные процессы, создать убедительный и достоверный образ современного российского суда. Одной из главных задач выставки является привлечение внимания общества к процессам над узниками 6 мая.

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Bonn, 7.6. // Belarusische Wirtschaft: Die Hoffnung auf Wunder lebt!


Vortrag und Diskussion mit Artyom Pugachev, belarus-project.eu

Diese Veranstaltung des Minsk Club Bonn ist Teil der Vortragsreihe “Bericht aus Minsk”, in der Rheinländerinnen und Bonner, die ihre Partnerstadt und ihre Einwohner persönlich kennen, ihr Minsk vorstellen: Ein Minsk, in dem es um mehr geht als um die politische Lage und die Menschenrechtsverletzungen, von denen unsere Nachrichten berichten. 

Artyom Pugachev arbeitet als Business Consultant und hat Wirtschaftswissenschaften in Minsk und Bamberg studiert. Er betreibt die Website belarus-project.eu, die eine neue Sicht auf Belarus ermöglicht: ihr Ziel ist es, über Belarus zu informieren und die Zusammenarbeit zwischen Belarus und Europa zu verbessern.

Nach einem kurzen Vortrag zur wirtschaftlichen Lage in Belarus gibt es reichlich Gelegenheit zur Diskussion. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! 

Beginn um 19 Uhr im Bonner Rathaus (Eingang Rathausgasse).
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Warsaw, 14.6. – 15.6. // Civil Society Communication Platform

 
| Program [English]

Rada Europy oraz Fundacja Pułaskiego organizują drugą edycję spotkania aktywistów białoruskiego społeczeństwa obywatelskiego pod szyldem Civil Society Communication Platform.

Czerwcowa konferencja skupi się na blogosferze jako forum niezależnego obiegu myśli, działalności lokalnej, kwestiach budowania tożsamości oraz współdziałania różnych środowisk białoruskich. W ramach wydarzenia 14 kwietnia w Hotelu MDM w Warszawie odbędzie się otwarta dla publiczności debata z udziałem opiniotwórczych białoruskich blogerów, którzy zastanowią się nad miejscem Internetu w opisywaniu i kreowaniu rzeczywistości w Białorusi.

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Навучаньне // DW Akademie

Крыніца: Adukacyja.info
Дэдлайн: 30/06/2013

Deutsche Welle праводзіць праграму навучання для журналістаў. Навучанне будзе праходзіць у Боне, праграма пачынаецца ў маі 2014 года і доўжыцца 18 месяцаў.

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Jugendbegegnung // Zwei Workcamps für Jugendliche am Minsker Meer


Ferien in Sicht und noch keine Pläne für den Sommer? Wie wär’s mit einer Reise ans Minsker Meer? Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren können mit dem IBB Dortmund und dem Kultur-, Sport-  und Freizeitverein Vita e. V. aus Dortmund zwei spannende Wochen mit Gleichaltrigen in Minsk erleben.

“Belarus und die Welt“ heißt der Titel der beiden Jugendbegegnungen  in der Sonnenstadt Minsk. Inhaltlich geht es bei diesen Workcamps um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Täglich sind einige Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten. Aber auch das Freizeitprogramm bietet mit Ausflügen, sportlichen Aktivitäten und interkulturellen Themenabenden reichlich Spaß und Unterhaltung. Zwei Termine stehen zur Wahl: 28. Juli bis 11. August 2013 oder 14. bis 28. August 2013.

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Berlin, 28.5. 19:30 Uhr // Diskussion und Buchvorstellung “Radius Zero. Ontologie der belarussischen Gegenwartskunst der Nullerjahre″



Liebe Freunde!

Im Frühjahr 2012 fand in Minsk eine Ausstellung statt, die bis jetzt eine Ausnahme für die belarussische Kunstszene darstellt: “Radius Zero. Ontologie der Nullerjahre. Minsk 2000-2010“.

Die Ausstellung entwickelte sich aus einer Privatinitiative und wurde – ungewöhnlich für den belarussischen Kontext – in den stillgelegten Produktionshallen der staatlichen Fernseherfabrik “Horizont” präsentiert. Sie wurde als breit angelegtes interdisziplinäres Forschungsprojekt konzipiert, von mehreren Veranstaltungen begleitet, und nun mit einem 500-seitigen Buch in russischer und englischer Sprache abgeschlossen. 

Dieses Buch vereint Texte bedeutender belarussischen TheoretikerInnen und KunstkritikerInnen und vermittelt einen umfangreichen Einblick in die zeitgenössische Kunst in Belarus am Beginn des neuen Jahrtausends: in das Entstehen der ersten privaten Galerieräume und in den offiziellen Kunstdiskurs, in die Kunst im öffentlichen Raum, die Präsentation von KünstlerInnen in Ausstellungen, die zahlreichen fotografischen Gesellschaften und die belarussischen KünstlerInnen im Westen. 

Wir laden Sie herzlich ein zur Buchvorstellung und Diskussion mit Olga Shparaga, Marina Naprushkina und Lena Prents.

Olga Shparaga ist Philosophin und Mitherausgeberin des Buches.
Lena Prents ist Kunsthistorikerin und Kuratorin.  
Marina Naprushkina ist Künstlerin und Gründerin des Berliner „Büro für Anti-Propaganda“.

Die Veranstaltung wird in deutscher und russischer Sprache abgehalten und findet im Rahmen des  “Europäischen Cafés“ statt – einer Initiative von Olga Shparaga. 

Adresse: “Neue Heimat”, Jagowstrasse 14, 10555 Berlin

Eintritt ist frei

Radius Zero. Ontologie der Nullerjahre. Minsk 2000-2010 (Hrsg.: Oxana Zhgirovskaja, Olga Shparaga, Ruslan Vashkevich) ist im Minkser Privatverlag Logvinov in der Reihe “Novaya Europa” im April 2013 erschienen. 














Дорогие друзья,

Приглашаем вас на презентацию книги-каталога

РАДИУС НУЛЯ. ОНТОЛОГИЯ АРТ-НУЛЕВЫХ. МИНСК 2000–2010

Под ред. О.Жгировской, О.Шпараги, Р.Вашкевича. – Минск: И.П. Логвинов, 2013. – 532 с. (Серия «Новая Европа»).

Презентами пройдет 28 мая, начало в 19:30 
Адрес: ”Neue Heimat”, Jagowstrasse 14, 10555 Berlin.

 

В самом начале весны 2012 года в Минске состоялась выставка, формат которой все еще остается редкостью для беларусской арт-сцены – «Радиус нуля. Онтология арт-нулевых. Минск 2000-2010». Выставка выросла из частной инициативы и – как бы это не было непривычным для беларусского контекста – была показана в неработающем цеху минского завода по производству телевизоров «Горизонт». Выставка была частью интердисциплинарного исследовательского проекта, сопровождалась множеством мероприятий, итогом же всего проекта стала 500 страничная книга на русском и английском языках. 
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Издание // Женщины в политике: новые подходы к политическому

Альманах «Женщины в политике: новые подходы к политическому» – это новое феминистское по духу образовательно-аналитическое издание, в котором ведется поиск новых подходовк политическому.

Авторы и редакция альманаха в первую очередьобращаются к гендерному анализу реальных и насущных проблем Беларуси и других постсоветских стран. Нервным узлом этогоиздания является гендер как категория анализа. В альманахе обсуждаются проблемы политики и пола, поднимаются вопросыженского политического участия, а также всего остального,связанного с приходом женщин в политическое пространство – будь оно научным или практическим… 

Альманах выходит на русском и беларусском языках в видетематических выпусков. Готовятся к печати выпуски, посвя-щенные политике знаний и академии, социальному равенству, гендерным аспектам гражданства и нациостроительства, полити-ке эмоций, международному сотрудничеству НГО, капитализму и глобальной экономике и др. Мы надеемся, что наше изданиебудет интересно самому широкому кругу читателей.

Авторы номера:
К.Хэниш | К.Рихтер | У.Іваноў | mikaela | Дж.Уилсон | Т.Сецко
К. Шатикова | М.Напрушкина | Е.Гапова | А.Першай | О.Петрукович
А. Шадрина | К.Оуэн | М.Молдес | Д.Коллимор | М.Загорье | E. Иванова
ПДФ журнала 

Presse // Album aus der politischen Wirklichkeit

“Extremistisch” seien die Bilder, sie würden die Bürger beleidigen und den Ruf der Behörden beschädigen: Mit diesen Begründungen geht die Regierung in Weißrussland gegen die Veröffentlichung der Pressefotos des Jahres vor.
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Berlin, 6.5. // Demo gegen politische Repressionen in Russland



Für den 6. Mai 2013, um 17 Uhr, rufen die Menschenrechtsorganisationen iDecembrists e.V. und die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. zu einer Kundgebung vor der russischen Botschaft auf, um gegen politische Unterdrückung und die Inhaftierung politischer Gefangener in Russland zu demonstrieren. Das Datum markiert den ersten Jahrestag der Massenkundgebung gegen Wahlfälschungen am Bolotnaja Platz in Moskau, die von der Polizei brutal niedergeschlagen wurde. Hunderte Demonstranten wurden verhaftet, eine Gruppe von vierzehn jungen Russen sitzt seit mehreren Monaten rechtswidrig in Untersuchungshaft und ein Demonstrant wurde bereits im November letzten Jahres zu einer viereinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Die Auseinandersetzungen mit der Polizei während der Demonstration nutzte die Staatsgewalt als Vorwand, um rigoros gegen die russische Zivilgesellschaft vorzugehen und politische Mitwirkungsrechte systematisch einzuschränken. Mit der Demonstration in Berlin fordern wir die russische Regierung auf, die politischen Repressionen zu stoppen und alle politischen Gefangenen freizulassen.
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Правозащитные оргаинизации iDecembrists e.V. и GFBV e.V. приглашают Вас на демонстрацию против политических репрессий и за свободу политзаключенных в России, которая состоится 6 мая в 17:00 перед Посольством РФ в Берлине по адресу Unter den Linden 63-65. Дата выбрана неслучайно, т.к. ровно год назад в этот день прошла массовая демонстрация на Болотной площади в Москве, которая была жестоко разогнана полицией. Сотни людей были задержаны. Десятки людей проходят по делу об организации массовых беспорядков, из которых многие находятся под подпиской о невыезде или домашним арестом. 14 человек арестованы и на протяжении нескольких месяцев находятся в СИЗО. Всё больше активистов покидают пределы России и просят политического убежища за границей. Демонстрация 6 мая стала точкой отсчета новой политики Кремля по ограничению фундаментальных прав и свобод, подавлению гражданской активности, запугиванию, маргинализации и уголовному преследованию политических и гражданских активистов.
Мы призываем Вас поддержать наши требования к российским властям о прекращении политических репрессий и освобождении всех политзаключенных.

Berlin, 28.5. // РАДИУС НУЛЯ. ОНТОЛОГИЯ АРТ-НУЛЕВЫХ. МИНСК 2000–2010


Дорогие друзья!

Приглашаем вас на презентацию книги-каталога

РАДИУС НУЛЯ. ОНТОЛОГИЯ АРТ-НУЛЕВЫХ. МИНСК 2000–2010

Под ред. О.Жгировской, О.Шпараги, Р.Вашкевича. – Минск: И.П. Логвинов, 2013. – 532 с. (Серия «Новая Европа»).

Презентами пройдет 28 мая, начало в 19:30 
Адрес: ”Neue Heimat”, Jagowstrasse 14, 10555 Berlin.

В книге-каталоге представлены результаты коллективного, междисциплинарного исследования современного беларусского искусства первого десятилетия ХХІ века (связанного прежде всего с Минском). Это теоретические и публицистические тексты, посвященные различным аспектам современного искусства в нашей стране – от организации галерейных пространств, официального дискурса современного искусства, паблик-арта, проблем «женского» в искусстве, творчества беларусских художников за пределами нашей страны, генезиса фотографических сообществ до анализа отдельных арт-проектов. В книге вы также найдете фото- и текстуальные материалы экспозиции «Радиус нуля», которая проходила с 29 февраля по 10 марта 2012 г. в цехе завода «Горизонт» в Минске, и краткую информацию обо всех художниках, отобранных экспертами проекта в качестве репрезентантов исследуемого десятилетия.

Вход свободный

Ждем всех заинтересованных!

Istanbul, 8.5.-11.8. // Trespassing Modernities at SALT

Almost 25 years after the corrosion of the Soviet Union, still little is known about the social fabric that wove it together. Architecture and urbanism have been one of its strongest warps: creating a feeling of social unity and being one of the agents of its dissolution. This continent of architecture, afflicted by inner contradictions that enfolded within a homogenized space, is full of masterpieces waiting to be formally discovered. Trespassing Modernities explores this landscape and an approach of building for a fundamentally different idea of society.

Examples of practices by local architects working in the 1960s and 1970s followed by the critical approach of the Paper Architecture movement in the 1980s are brought together from the 15 countries that once made up the Soviet Union. Through a selection of scale models, drawings, photographs, films and ephemera that portray the legacy of post-war Soviet architecture, the exhibition will offer a glance at a still existing void in the canonical history of architecture. This issue will be discussed further in a conference to be held at SALT Galata on May 10–11.
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Stipendium // Freiwilligendienst in Deutschland

Die Ausschreibung für den Freiwilligendienst 2013/14 ist eröffnet, die Bewerbungen können bis zum 10. Mai 2013 eingereicht werden!

Interessierst Du Dich für ökologische und umweltpolitische Themen?
Kommst Du aus Russland, Belarus oder der Ukraine?
Bist Du gesellschaftlich oder sozial engagiert?
Sprichst Du gut Deutsch?

Möchtest Du für ein halbes Jahr einen Freiwilligendienst im Umweltbereich in einer gemeinnützigen Organisation in Berlin durchführen und dabei an einem Programm zu Geschichte, Gesellschaft, Politik, Kultur und Umweltthemen Deutschlands teilnehmen?
Dann bewirb Dich bei uns um ein Stipendium der Marion-Dönhoff-Stiftung!
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Trespassing Modernities at SALT, Istanbul


May 8–August 11, 2013

SALT Galata
Bankalar Caddesi 11
Karaköy 34420
Istanbul, Turkey
Hours: Tuesday–Saturday 12–8pm
Sunday 12–6pm
www.saltonline.org

Almost 25 years after the corrosion of the Soviet Union, still little is known about the social fabric that wove it together. Architecture and urbanism have been one of its strongest warps: creating a feeling of social unity and being one of the agents of its dissolution. This continent of architecture, afflicted by inner contradictions that enfolded within a homogenized space, is full of masterpieces waiting to be formally discovered. Trespassing Modernities explores this landscape and an approach of building for a fundamentally different idea of society. Continue reading

Administered Occupation: Art and Politics at the 7th Berlin Biennale // OLGA KOPENKINA

source: ART JOURNAL (SPRING ) 

In one of his best-known videos, the artist Artur Zmijewski is seen trying to persuade a former Nazi concentration camp prisoner to “renew” the number tattooed on the man’s forearm. In another film,Berek, naked adults play a game of tag in the gas chamber. But it is not the controversy about Zmijewski’s works that prompted his appointment as curator of the 7th Berlin Biennale, which took place at the KW Institute of Contemporary Art (Kunst Werke) and various locations in Berlin April 27–July 1, 2012. The official announcement issued by the Biennale’s Selection Committee in 2010 explains that the artist’s view on the “power of art and its relation to politics” was instrumental in its decision to hire him. In a number of texts and interviews, Zmijewski points to the weakness and inadequacy of contemporary art in the “production of political knowledge,” compared to how this knowledge is produced in other fields such as sociology and anthropology.[1] The artist clarifies that his position aims to challenge the common belief that art is not capable of making a visible social impact because of its formal “autonomy”—what Zmijewski identifies as an inherent alienation. In order to lead contemporary art out of this self-imposed alienation, Zmijewski, in his artistic works, creates situations in which he uses individuals and their personal traumas as spaces of sometimes humiliating intervention. This constitutes his attempts to reinstate what he sees as the main value of art—its real autonomy, which implies a rebellion against moral constraints such as shame and guilt. No wonder many feared the artist would use his role as curator to continue his experiments with the limits of the already-strained borders between ethics, politics, and aesthetics. Ultimately, both Zmijewski’s critics and supporters got at least part of it right. Continue reading



Rettet die belarussischen Moore

von Annett Thiele

Belarus ist das Land der Moore. Noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts bedeckten Moore 14.2% der Landesfläche. Ein Teil dieser Moore befindet sich in der berühmten Palessie. Das Leben in dieser feuchten Gegend, in der man seine Nachbarn nur mit dem Boot besuchen konnte, verewigte der Schriftsteller Ivan Mielež in seiner Chronik Ludzi na Bałocie (Menschen im Sumpf). Die wunderbaren Hochmoore in der Paazerie, dem Land der tausend Seen, sind noch heute beliebte Sammelgebiete für Beeren.

In Belarus sind bisher 30% der Moore unangetastet geblieben (siehe Bild 1 und Bild 2). Im Vergleich: Deutschland besaß früher einen Mooranteil von 4.2%, von denen heute aber nur noch 0.2% geblieben sind – der Rest wurde zur Ernährung der Bevölkerung, zum Bau von Städten oder zur Forstwirtschaft entwässert.

Moore sind nicht nur schön anzuschauen, sondern sie beherbergen weltweit bedrohte Vogelarten, wie den Seggenrohrsänger (Bертлявая камышевка), den Schelladler (Большой подорлик) und so wichtige Pflanzenarten wie die Moosbeere (клюква). Die Moosbeere ist für viele Menschen auf dem Lande eine wichtige Nebeneinkunft und wird auch die Kiwi des Ostens genannt, denn sie ist eine wichtige Vitamin-C-Quelle.

Um dies alles zu erhalten setzen sich Nichtregierungsorganisationen wie der Vogelschutzbund Belarus (Akhova Ptushak Batskaushchyny) und Bezbolot.net für den Schutz und die Renaturierung der Moore in Belarus ein. Denn Moore sind nicht nur für die Artenvielfalt wichtig, sondern sie speichern Wasser für trockene Zeiten, sie filtern Wasser und regulieren das Klima. Durch die Verdunstung von Wasser, die in den Mooren geschieht, wird die Luft gekühlt und bleibt feucht.

Darüber hinaus spielen Moore noch eine weitere wichtige Rolle für das Klima: wenn sie natürlich sind speichern sie langfristig Kohlenstoff in ihrem Boden, dem Torf. Wird dieses Moor entwässert, wird dieser Kohlenstoff frei und trägt zum Klimawandel bei. Diesen menschengemachten Klimawandel wollen wir aufhalten und das kann man unter Anderem erreichen, wenn man die entwässerten Moore wiedervernässt.

Um zu verstehen, in welchem Ausmaße solche Aktivitäten positiv für das Klima sind, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen seiner Internationalen Klimaschutzinitiative Belarus dabei unterstützt, ein Projekt in die Wege zu leiten, bei dem genau diese Frage erforscht und an praktischen Beispielen erprobt wird.

Dafür wurde eine Forschergruppe von jungen belarussischen und deutschen Wissenschaftlern aufgebaut, die ein umfangreiches Forschungsprogramm aufstellte, und dafür zunächst in drei belarussischen Mooren  im Sommer wie im Winter den Austoß von Treibhausgasen ermittelte. Die Erforschung dieser Treibhausgasemissionen hilft zu verstehen, wie viele Treibhausgase wir einsparen, wenn wir Moore renaturieren, ihrem ursprünglichen Zustand wieder näher bringen, und die erneute Speicherung von Kohlenstoff im Boden ermöglichen. Belarus eignet sich ganz besonders gut für diese Forschungen, denn die Vielfalt der Moore ist groß. Die Ergebnisse der Forschung kann über die Landesgrenzen hinaus angewandt werden, beispielsweise in der Ukraine, in Russland und Polen.

Obwohl Belarus ein Vorreiter im Moorschutz ist, wird derzeit innerhalb des Landes und in Europa rege diskutiert: Aufgrund des Mangels an eigenen Energieressourcen, wie Gas oder Öl, ist das Land dauerhaft abhängig von Importen, die in Zeiten schwacher Ökonomie dem Staat große Einschnitte in den Haushalt abverlangen. Deshalb versucht der Staat auf eigene natürliche Ressourcen zur Energieerzeugung zurück zu greifen. Diese können Biomasse, Wasserkraft und eben auch Torf sein. Im letzten Jahr entschied das Ministerium für Wirtschaft, dass das eigene Ressourcenaufkommen mit Hilfe von Torf verbessert werden kann.

Bei einem Blick in den Erlass wurde vielen Naturschützern Angst und Bange, denn um diesen Erlass umzusetzen, müssen Naturschutzgebiete und sogar Nationalparke (Zapovedniki) Flächen zur Nutzung abgeben. Da das belarussische Ministerium für Naturressourcen aber um den Wert dieser Moore weiß, wurden im letzten Jahr zahlreiche Pressekonferenzen gegeben, Publikationen und Interviews veröffentlicht, in denen sich offizielle Staatsbedienstete ausdrücklich gegen diese Pläne ausgesprochen haben.

Doch auch unter den einfachen Leuten in Belarus bewegt sich etwas: Es wurde eine Nichtregierungsorganisation (NRO) gegründet, die sich bezbolot.net (“Ohne Moore.nein”) nennt, und ihre Internetseite ebenso bezeichnete. Diese NRO setzt sich aktiv dafür ein, dass mehr Menschen darüber informiert werden, was mit den letzten unberührten Mooren im Land geplant ist. Sie führt Interviews mit lokal Ansässigen und sorgt vor allem für öffentliche Aufmerksamkeit.

Selbst die Macht des Internets ziehen sie zu Rate. Jüngst wurde eine Petition unter openpetition.org ins Leben gerufen, wo alle Interessierten aufgerufen sind sich zu beteiligen indem sie unterschreiben. Sobald 100.000 Unterschriften gesammelt wurden, werden diese offiziell an den Staat übergeben um zu zeigen wie wichtig den Belarussen ihre wunderschönen Naturlandschaften sind.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition hier! 



Bild 1 und Bild 2: Jelnia, das größte natürliche Moor in der Paazerie, im Norden von Belarus



Bild 3: Dakudauskaje, ein heute noch abgetorfter Teil eines Moores bei Lida, hier werden große Mengen Treibhausgase emittiert



Bild 4: Dakudauskaje, ein wiedervernässtes ehemalig abgetorftes Moor bei Lida, hier wird wieder Torf gebildet

 

Europäische Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima

In zehn Ländern und zahlreichen deutschen Städten finden Zeitzeugengespräche und Kerzenaktionen statt.
Eine vollständige Veranstaltungsübersicht finden Sie hier.

In Berlin:

Donnerstag, 25. April 2013, 19.30 Uhr: Nach Tschernobyl und Fukushima – wie geht es weiter? Diskussionsveranstaltung mit Beiträgen von Kazuhiko Kobayashi zur japanischen Anti-Atomkraftbewegung nach Fukushima und Astrid Sahm zur Renaissance der Atomenergie in Osteuropa nach Tschernobyl; sowie zur Kooperation von Belarus und Japan bei der Katastrophenbewältigung. Moderation Katharina von Bremen. Ort: Kapelle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

Donnerstag, 25. April 2013, 21.30 Uhr: Nach Tschernobyl und Fukushima – wie geht es weiter? Gedenkveranstaltung. Kerzenaktion mit Rezitationen zur Erinnerung an die Opfer der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima. Ort: Breitscheidplatz vor der Kapelle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, 10789 Berlin. Musikalische Begleitung: Simon Jakob Drees

Berlin, 23.-26.5. // Maxim Gorki Theater “Displaced Women”



In deutscher, polnischer und russischer Sprache (mit deutschen Untertiteln)

Nach „Anonyma. Eine Frau in Berlin“, „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“ von Swetlana Alexijewitsch und „Berlin. Erinnerungen polnischer Zwangsarbeiter aus der Hauptstadt des III Reiches in den Jahren 1939-1945“. 

Das Stück erzählt von Frauen im Zweiten Weltkrieg: Einer weißrussischen  Frontsoldatin, die davon berichtet wie es sich in der Armee anfühlte, Aufgaben zu übernehmen, die typisch „männlich“ waren und wie sie die Deutschen erfahren hat. Einer Deutschen, die die Eroberung Berlins durch die russischen Truppen erlebte und die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen durch russische Armeeangehörige thematisiert. Einer polnischen Zwangsarbeiterin, die von ihrer Heimatstadt  Lodz nach Berlin deportiert worden ist, und die Stadt und ihre Einwohner durch diese Perspektive sieht. Es erzählt von Frauen, die auf verschiedenen Frontseiten standen, unterschiedliche Perspektiven auf  das Geschehen hatten und von unterschiedlicher Propaganda geprägt worden sind. Überraschenderweise haben diese Berichte einiges gemeinsam: Sie brechen nach jahrzehntelangem Schweigen ein gesellschaftliches Tabuthema.

Schauspielerinnen aus Deutschland, Polen und Weißrussland schlüpfen in verschiedene Rollen, mal sind sie Täter, mal Opfer, mal Sieger, mal Besiegte. Dies spiegelt zum einen verschiedene Entwicklungen des Krieges wieder zum anderen wird eine einzige absolute Wahrheit in Frage gestellt.

Weitere Informationen 

Премьера совместного немецко-белорусско-польского спектакля «Displaced women» состоится в Берлине 

23, 25 и 26 мая в Театре им. М. Горького в Берлине состоится международная премьера спектакля «Displaced women», в котором задействованы немецкие, белорусские и польские режиссеры и актеры (Берлин-Лодзь-Минск).

В качестве сценарной основы спектакля используются произведения «Безымянная – одна женщина в Берлине», «У войны не женское лицо» Светланы Алексиевич и «Берлин. Воспоминания польских каторжников столицы Третьего Рейха в 1939–1945 годах».

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Potsdam, bis 16.6. // Europa Jagellonica

Kunst und Kultur Mitteleuropas unter der Herrschaft der Jagiellonen 1386–1572


Die Jagiellonen – diese hierzulande noch zu wenig bekannte Herrscherfamilie regierte auf dem Höhepunkt ihrer Macht um 1500 über ein Gebiet von der Ostsee bis zur Adria und von der Elbe bis zum Schwarzen Meer. Viele Regionen und Städte dieses Reiches erlebten in dieser Zeit eine einzigartige künstlerische und kulturelle Blüte, an die noch heute zahlreiche herausragende Bauten und Kunstwerke erinnern.

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam präsentiert Schlüsselwerke der europäischen Kunstgeschichte des späten Mittelalters und der frühen Renaissance.

Weitere Informationen

Regensburg, 30.4.-26.6. // Kennen Sie Belarus?

(2. Ankündigung)

30.4.           Belarus für Einsteiger (Vortrag)
30.4.-31.5.  Belarus heute. Perspektivenwechsel (Fotoausstellung)
8.5.             DK Dance (Theateraufführung)
9.5.             Workshop Körpertheater (Workshop Theater)
13.5.           Die Elster auf dem Galgen (Lesung)
6.6.             Jazzkonzert (Konzert)
12.6.           Viva Belarus (Filmvorführung)
18.6.           Warum muss Belarus in die EU? (Podiumsdiskussion)
26.6.           Geschichte der Skaryna-Bibel (Vortrag)

http://www.uni-regensburg.de/europaeum/belarus/index.html

Teilnehmer gesucht // “Energiewende in Bürgerhand”

Für ein trinationales Projekt mit jungen Leute aus Japan, Belarus und Deutschland suchen wir noch 2 deutsche Teilnehmer

Alter: Circa 18-24 Jahre.

Es sollen junge Leute sein, die sich schon für das Thema engagieren und interessieren und möglichst auch schon Vorwissen mitbringen.

Die gemeinsame Sprache ist Deutsch und Englisch. Von der japanischen und der belarussischen Gruppe soll je ein Dolmetscher dabei sein, der Englisch und Deutsch spricht und auch technische Details übersetzen kann. Die Teilnehmer sollen mindestens Grundkenntnisse in einer der Sprachen haben.

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Call for Applications // Artist‐in‐Residence‐Programm 2014, Vienna


Dear friends,

In co‐operation with KulturKontakt Austria, the Austrian Federal Ministry of Education, the Arts and Culture makes available residencies in Vienna for the year 2014.

Please find the call for application for the residencies here.

Please feel welcome to forward the information to visual artists/art photographers/designers/composers/video and media artists/writers/literary translators/contemporary dancers and choreographers/curators and art educators who might be interested in applying for a residency in Vienna.

Вышел третий номер газеты “Беларусское самоуправление”



Темы номера: 
  • Голый король – государственный бюджет 2013 и его распределение; 
  • Роль женщин в государственной системе; 
  • Политика образования: чему учат в школе; 
  • Гражданская активность: от объекта политики к политическому субъекту.
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Новое издание // Игорь Олиневич: Еду в Магадан


28 ноября 2010 года белорусского анархиста Игоря Олиневича похитили сотрудники ФСБ, незаконно перевезли через границу и передали в лапы КГБ. Его обвинили в организации атаки на российское посольство в Минске, которая произошла в августе того же года. Игорь своей вины не признал. Отметая все доказательства защиты и используя запуганных свидетелей, в 2011 году суд приговаривает его к 8 годам лишения свободы в колонии усиленного режима по обвинению в участии в нескольких акциях прямого действия, направленных против государственных структур. Белорусские и международные правозащитники считают приговор, вынесенный Игорю, несправедливым и необоснованным, и требуют его безоговорочного освобождения и реабилитации.

Новое издание // Гендерный ликбез

Под редакцией Елены Минчени и Ольги Сасункевич
Вильнюс: Дом прав человека, 2013
Скачать во формате PDF 

Данная книга является частью ресурсного пакета, созданного в результате работы команды активисток, представляющих различные белорусские неправительственные организации и инициативы. Книга представляет собой «гендерный ответ» на наиболее насущные в Беларуси дискуссии и вопросы, такие, например, как представленность женщин в политике, выбор между карьерой и материнством, право на аборт, гомофобия в официальном и оппозиционном политических дискурсах, воспитание и возможность разработки гендерно чувствительного подхода к образованию. Каждая тема содержит как теоретическое введение в проблему, написанное доступным для неспециалистов языком, так и большое количество примеров из белорусского контекста. Кроме того, книга сопровождается диском с дополнительными материалами и литературой по каждой теме, а также занимательным тестом, позволяющим определить наиболее проблемные с точки зрения понимания гендерной перспективы вопросы.
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13-26.4. // Infotour zur Lage der anarchistischen Bewegung in Belarus


Am 15. Februar startete mit einer Veranstaltung im Londoner Freedom Bookshop eine mehrmonatige Infotour eines Aktivisten des Anarchist Black Cross (ABC) Belarus. In den kommenden Wochen werden mehrere Städte in Großbritannien bereist, bevor die Tour weiter auf die iberische Halbinsel, danach nach Frankreich und Belgien und zum Abschluss in die Schweiz und quer durch Deutschland führt. Organisiert wird die Rundreise dieses Mal von der Internationalen der Anarchistischen Föderationen (IFA), lokalen ABC- und anderen anarchistischen Gruppen.

13./14.04. Zürich Soli-Vokü  (Karakök Autonome)
14.4. Zürich (Karakök Autonome) 17 Uhr, ABS, Hohlstrasse 481 (OHNE
Referent*in des ABC)
16.4. Nürnberg (FAU Nürnberg) 19 Uhr
17.4. Ludwigsburg ([LB]²) 19:30 Uhr, DemoZ
18.4. Karlsruhe (LGKA) Viktoriastr. 12 19 Uhr Vokü, 20 Uhr Beginn
18.4. Leipzig, Solivokü in der Similde
19.4. Düsseldorf (FAU-D) 20 Uhr, Hinterhof, Corneliusstr. 108,
20.-21.4. Mannheim (AGM) Anarchistische Buchmesse
22.4. Dresden (LNDD) 20 Uhr, WUMS e.V.
23.4. Leipzig, Vortrag in der Libelle, 20 Uhr  (ASJ Leipzig)
24.4. Finsterwalde (Organisierte Anarchist*innen Finsterwalde)
25.4. Berlin (AFB + Belarus-Solikreis)
26.4. Belarus-Soli-Party im NewYorck (Berlin)

Weitere Informationen findet ihr auf der Sonderseite des Forums deutschsprachiger Anarchist*innen.

Berlin, 18.04 // Wohin stürmst du, Russland?


Literatura – ein russisch-deutscher Dialog

Do., 18. APRIL 19:00 UHR, PARISER PLATZ, Plenarsaal


In der Mitte des 19. Jahrhunderts rechnet der russische Schriftsteller Nikolai Gogol in seinem satirischen Roman „Tote Seelen“ mit der politischen Situation in Russland ab. Und heute? Im Russland des 21. Jahrhunderts gehen Schriftsteller auf die Straße und äußern in Protestkundgebungen ihren Unmut über Wahlfälschungen, Amtsmissbrauch und kulturelle Verelendung. So auch die junge Autorin Natalja Kljutscharowa: „Jetzt wissen wir, dass dies unser Land ist, dass wir es in der Hand haben.“ Neue, jüngere Stimmen melden sich zu Wort, aber auch die etablierten Autoren.

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Open Call // Reiseführer-Projekt Hrodna, Belarus

André Böhm, Lektor des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD), arbeitet derzeit mit Studenten an einem Projekt, dessen Ziel es ist, einen „alternativen“ Reiseführer über die Stadt Hrodna im Dreiländereck mit Polen und Litauen zu schreiben. Im Rahmen dieses Projekt sollen auch Referenten aus Deutschland eingeladen werden, die mit den Studenten projektbezogene Workshops (Blockseminare) durchführen sollen. Er bittet höflichst, potenzielle Referenten zu empfehlen, Kontaktdaten bereit zu stellen und ggf. bei der Kontaktaufnahme behilflich zu sein.

Bei Interesse kontaktieren Sie Herrn Böhm bitte direkt unter daad.boehm@gmail.com


Open Call // toKino Festival (Vilnius)

Шаноўныя сябры,
Аргкамітэт беларуска-літоўскага фэста небюджэтнага кіно “toKino” запрашае Вас узяць удзел у конкурсе.

Наш фестываль – гэта адкрытая прастора выказвання і абмену досведам маладымі аўтарамі з Беларусі і Літвы, якія шукаюць альтэрнатыўныя шляхі маўлення на важныя для іх тэмы і/або выкарыстоўваюць кіно ды відэа як інструменты сацыяльнага дзеяння.

Мы разумеем кіно як даследаванне жыцця, як працэс зведвання і навучэння бачанню і маўленню. “toKino” – гэта кіно новых варункаў і выклікаў, як магчымасць прамаўляць тое, аб чым прынята маўчаць. Бачыць тое, на што баяцца глядзець. Рабіць тое, што лічаць немагчымым.

Калі не ты, то хто?!
Падрабязная інфармацыя пра фэст і форма заяўкі – тут.
Калі ласка, разышліце гэтую інфармацыю ўсім зацікаўленым калегам.

Аргкамітэт фестиваля,
tokino@litpro.lt
http://www.litpro.lt

Искусство администрирования протеста // Ольга Копенкина

«Забыть о страхе», 7-я Берлинская биеннале современного искусства.
Куратор Артур Жмиевский.
Кунстверке, Берлин. 27.04.2012 – 01.07.2012

источник: ХЖ №85, стр.108-117 

В одной из видеоработ Артура Жмиевского мы видим самого художника, пытающегося убедить реального человека обновить на руке выцветшую татуировку с номером узника концлагеря. В его же работе «Пятнашки» (Berek) полностью обнаженные люди играют в пятнашки в помещении, похожем на газовую камеру… Continue reading

Contribution to FORMER WEST // The Emperor Is Naked

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Marina Naprushkina, Office for Anti-Propaganda,
The Emperor Is Naked, lecture-screening, 23 min.
Contribution to FORMER WEST

Fortunately, it seems, I won’t have to answer the usual questions: I founded the Office for Anti-Propaganda, which should make it clear to anyone that this talk is about politics. Many won’t recognize any art in my activities with the Office. And some expect more political commitment from me. Still others are interested in learning “terrible things” about the dictatorial regime in Belarus: it provides one with the comforting feeling that hell is elsewhere.

Вышел третий номер газеты “Беларусское самоуправление”

Темы номера: 
- голый король – государственный бюджет 2013 и его распределение;
- роль женщин в государственной системе;
- политика образования: чему учат в школе;
- гражданская активность: от объекта политики к политическому субъекту.
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Menschen sind für unsere Regierung nur Verschleißteile






// Ausschnitt aus dem Tagebuch des Anarchisten und politischen Gefangenen Ihar Alinevich 
Übersetzt für Antipropaganda News [ Русский текст внизу ] 

Belarus ist ein Familienkonzern mit einem Jahresumsatz von ein paar Dutzend Milliarden Dollar. Nur zum Vergleich: Intel macht jährlich 15 Milliarden Dollar Umsatz, Apple 45 Milliarden Dollar. Das Unternehmen wird von einem Vorstand geführt, der sich aus Ministern und Leitern von Ausschüssen am Ministerrat zusammensetzt. Sie sind nicht die Eigentümer des Unternehmens, sie gehören lediglich zum Topmanagement und jeder von ihnen kann schon Morgen mit leeren Händen dastehen. Denn es gibt nur einen wirklichen Chef im Unternehmen und das ist die Familie. Zum mittleren Management, das die Unternehmensprojekte implementiert und über eine gewisse Macht verfügt,  gehören rund Tausend Personen. Die Basis bildet das ausführende Personal, das die Unternehmensprojekte im Land umsetzt. Diese Basis besteht aus rund 90 Tausend Funktionären – sie sind die Führungselite des Landes.

Die Basis hat zwei grundlegende Unternehmensaufgaben zu erfüllen:

  1. Sie kümmert sich um das Berichtwesen und die Kontrolle sowie die Erhebung von Steuern für alle unternehmerische Tätigkeit im Land. 
  2. Sie sichert die Unversehrtheit des Unternehmens und organisiert zugleich die dafür notwendige soziale Unterdrückung.

Zu den lukrativsten Branchen im Land zählen die Verarbeitung und der Verkauf russischen Erdöls, der Vertrieb von Erdölprodukten und Kalidünger, der Maschinenbau, die Milchindustrie und die chemische Industrie. 80 Prozent der Wirtschaft liegen in staatlicher Hand, nur 20 Prozent sind in Besitz privater Investoren. Grundsätzlich arbeiten private Unternehmen viel effektiver als staatliche, aber die Familie unterdrückt jegliches Wachstum der Privatwirtschaft. Denn es ist viel einfacher, staatliche Betriebe zu bestehlen. Die wichtigsten Wirtschaftszweige gehen direkt an nahe Familienmitglieder. Gleichzeitig kann das Unternehmen so auch den Interessen der Basis gerecht werden, deren Mitglieder als Dank für ihre Loyalität einen Teil des Kuchens fordern. Das Ergebnis sind Veruntreuung, Vetternwirtschaft und die Verteilung von Schmiergeldern und Unteraufträgen an die Basis.

Das System funktioniert ausgezeichnet und die Familie hat sich damit arrangiert. Eine zunehmende Privatisierung hätte zudem den entscheidenden Nachteil, dass die Zahl der privaten juristischen Personen und individuellen Unternehmer wachsen würde – der ‚Bourgeoisie’. Und da die Bourgeoisie grundsätzlich nicht bereit ist, ihre Gewinne mit irgendwem zu teilen, versucht sie dem Joch des Familienunternehmens zu entkommen und stellt deshalb eine Gefahr für die Familie dar. Sie verfügt über Fähigkeiten, einen Willen und die notwendigen Mittel – und versucht sich mit liberalen, politischen Kräften (der Opposition) und/oder mit Teilen des Unternehmens zu verbünden. Ihr Ziel ist es, die Familie zu stürzen und liberale Herrschaftsstrukturen wie ein Parlament einzuführen. Dennoch kann die Familie die Bourgeoisie nicht liquidieren, denn ihr Handel stopft zahlreiche Löcher in der Wirtschaft.  

Ganz unten in der Hierarchie befindet sich die belarussische Bevölkerung. Sie verfügt über gar kein Eigentum und hängt am Tropf des Staates und seiner Unternehmen. Ab und an bereitet sie dem Familienkonzern Kopfschmerzen, weil sie soziale Sicherung einfordert, das heißt Gehälter, Ermäßigungen, medizinische Versorgung, Infrastruktur, Bildung und Freizeitmöglichkeiten. Doch die wahren Probleme beginnen, wenn die Masse unzufrieden wird. An und für sich ist die Unzufriedenheit der Bevölkerung kaum ein Grund zur Besorgnis, denn sie lässt sich leicht mithilfe der Sicherheitskräfte unterdrücken, und in Belarus sind 14,5 Personen pro 1000 Einwohner allein beim Innenministerium tätig. Das Unternehmen sorgt sich aber, dass Bourgeoisie und Opposition sich die Unzufriedenheit der Masse zunutze machen könnten. Folglich ist man darum bemüht, jedes Anzeichen einer Zivilgesellschaft im Keime zu ersticken. Um keinen Preis will die Familie zulassen, dass sich stabile liberale Kräfte formieren. Deshalb werden Bourgeoisie und Opposition mit Strafen, Entlassungen oder Wirtschaftsprüfungen schikaniert.  

Die Sorgen der Bevölkerung sind für die Familie so etwas wie ein Dauerthema. Unzufriedenheit ist nur der Anfang, denn der Logik nach folgen darauf Unruhen, Streik, Aufstand, Revolution. Noch mehr als vor dem Einfluss liberaler Ideen auf die Masse fürchtet sich das Unternehmen vor der Enttäuschung über alle Autoritäten. Denn dann würde die Bevölkerung erst verstehen, dass alles von ihr selbst abhängt, und dass die Funktionäre und Beamten ohne den einfachen Arbeiter nichts sind. Wenn die Bevölkerung ihre eigene Stärke erkennen würde, würde sie zu einer sozialen Gemeinschaft werden, die selbstbewusst ist und die eigenen Rechte und Interessen kennt. Und dann – wehe jeder Form von Herrschaft!   

Politiker aller Zeiten betrachteten die nationale Spielkarte mit einer gewissen Besorgnis, denn der Kartenwert ist die soziale Revolution. Und diese ist durch nichts zu beschwichtigen, außer durch den gewaltsamen Terror. Diese Erfahrung mussten während der Französischen Revolution die Bonapartisten machen, wie auch später die Bolschewiki. Kein Wunder, dass Lenin und Trotzki behaupteten, der Volksaufstand könne ihnen gefährlicher werden, als alle weißen Garden! 

Aus diesem Grund unternimmt das Unternehmen alles, damit die Bevölkerung gegenüber der Politik weiterhin gleichgültig eingestellt bleibt. Deswegen gehören soziale Unterdrückung und eigene Unversehrtheit zu den wichtigsten Unternehmensaufgaben. Das Unternehmen beschäftigt sogar wissenschaftliche Institute, die untersuchen, wie sich konjunkturelle Schwankungen auf die Gemüter der Masse auswirken. Durch Manipulation bestimmter Wirtschaftsindikatoren gelingt es dem Familienkonzern Jahr für Jahr, die Apathie in der Bevölkerung auf einem konstanten Level zu halten. Durch die soziale Unterdrückung lassen sich der Bevölkerung zudem folgende Werte aufzwingen:

  • Konformismus – das heißt, dass Menschen Angst haben oder sich schämen, anders zu denken als andere;
  • Konsum – das heißt, dass persönlicher Wachstum vom Besitz materieller Güter abhängt;
  • Nationalpatriotismus – das heißt, dass jeder Einzelne die Symbole des Unternehmens liebt, sich eins fühlt mit der Nation, sich mit der herrschenden Klasse identifiziert und die Bevölkerungen anderer Länder als Feinde betrachtet.

Zur sozialen Unterdrückung gehört auch, dass das wirtschaftliche Defizit künstlich aufrecht erhalten wird, so dass jeder Einzelne monatlich gerade so über die Runden kommt. Durch sie wird weiterhin das Gefühl bei der Bevölkerung konserviert, von inneren und äußeren Feinden umgeben zu sein, so dass niemand nach den tatsächlichen Probleme und Ursachen fragt.

Zu diesen gefährlichen Werten, die das Unternehmen der Bevölkerung aufoktroyiert, kommen die tägliche Gehirnwäsche durch die Massenmedien und die aktive Förderung von Alkoholismus und Drogensucht. Alkoholismus ganz legal durch die Monopolisierung des Verkaufs von Alkohol; Drogensucht nicht ganz so legal durch Schutzgelderpressungen bei Labors und den Aufbau von Lieferkanälen und Dealer-Netzwerken. Ja, genau so! Beides spült große Einkünfte in die Kassen und ist zudem ein willkommenes soziales Instrument.

 Im Idealfall würde die Gesellschaft für die Familie so aussehen:

  • eine absolut loyale und nie widersprechende Basis,
  • eine arbeitslose Bourgeoisie, immer auf der Hut geschröpft zu werden,
  • eine nicht überlebensfähige Opposition, die man der „zivilisierten“ Welt vorführen kann und,
  • ein zahmes, völlig degradiertes Vieh anstelle der Bevölkerung.

Menschen sind für das Unternehmen nur Verschleißteile. Es findet sich immer die notwendige Zahl prinzipienloser Karrieristen, die bereit sind, auf Knien nach oben zu rutschen und die leeren Plätze in den Reihen der herrschenden Klasse zu füllen. Dafür bedarf es nur einer gewissen Ausbildung und des Abschieds vom eigenen Gewissen. Der Rest im Staat kann getrost degradieren oder emigrieren…

Ihar Alinevich wurde am 27.5.2011 wegen Sachbeschädigung und Hooliganismus zu 8 Jahren Haft verschärften Regimes verurteilt. Menschenrechtsorganisationen betrachten ihn wegen eines zweifelhaften Gerichtsverfahrens und der unverhältnismäßigen Strafe als politischen Gefangenen. Weitere Informationen über Ihar Alinevich - Video über die Verfolgung von Anarchisten nach den Präsidentschaftswahlen

Quelle: revbel.org

Люди для государства — расходный материал

// Из тюремного дневника политзаключённого анархиста Игоря Олиневича

Беларусь – это семейная корпорация с ежегодным доходом в несколько десятков миллиардов долларов (для сравнения, ежегодный доход Intel – 15 млрд долларов, Apple – 45 млрд долларов). Во главе корпорации стоит совет директоров из министров и руководителей комитетов при Совете министров. Они – не хозяева, а всего лишь топ-менеджеры. Любой из них завтра может оказаться никем. Реальный хозяин только один – Семья. Среднее звено корпоративного менеджмента (уровень исполнителей проектов) составляет около 1000 человек. Это люди, в чьих руках сосредоточена хоть какая-то существенная власть. Нижний уровень – исполнительный персонал, те, кто обеспечивает политику корпорации на местах. Суммарно аппарат корпорации составляет около 90 тысяч функционеров. Это и есть правящий класс страны.

Аппарат призван выполнять две найважнейшие задачи корпорации:

  1. Учет, контроль, сбор податей со всей хозяйственной деятельности в стране;
  2. Обеспечение корпоративной безопасности и социального подавления.

Наиболее доходные отрасли корпорации – переработка и продажа российской нефти и нефтепродуктов, калийных удобрений, продукция машиностроения и мясо-молочного комплекса, товары химической промышленности.

80% всей собственности принадлежит государству, 20% – частным лицам. Частный бизнес эффективнее госпредприятий, но Семья всячески сдерживает его рост. Во-первых, госсобственность проще обворовывать. Крупнейшие куски уходят персонально Семье. Во-вторых, интерес аппарата корпорации. Вместе с корпоративными льготами и привилегиями управляющий персонал желает получать свою долю дохода в обмен на лояльность. В ход идут законные и незаконные хищения, откаты, субподряды, кумовство и т.д.
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Запрашэнне да ўдзелу // Транснацыянальны фестываль паркавага мастацтва ў Любліне


Take The Square
PUBLIC WORKS FOR THE UNION
Transnational festival of gardening //
Lublin 2013
 

Запрашэнне да ўдзелу:

17 – 23 чэрвеня ў Любліне адбудзецца транснацыянальны фестываль паркавага мастацтва.

Наша задача – на працягу тыдня сумеснымі намаганнямі стварыць у горадзе новы грамадскі парк.

Ці з’яўляецца сумесная і добраахвотная праца сёння ўтопіяй? Ці можа яна стаць творчым і палітычным актам, накіраваным на пераадоленне сацыяльных, палiтычных і культурных межаў?
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МАТРА фонд і Фонд Правоў Чалавека прымаюць заяўкi

Праекты павiнны быць накіраваны на развіццё грамадзянскай супольнасці ў Беларусі.

Мэты МАТРА і прыклады прымальных відаў дзейнасці:

Для таго, каб мець права на атрыманне грантаў МАТРА, праекты павінны спрыяць працэсу трансфармацыі Беларусі ў плюралістычную, дэмакратычную краіну, дапамагаючы стварыць больш моцную, больш разнастайную грамадзянскую супольнасць. Матра падтрымлівае толькі ініцыятывы мэтавай групы.
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Presse // Mit Zeichenstift und Spraydosen


 
 
 
 
 
 
JEANNA KRÖMER - an.schläge 2013, März 2013

In Ländern der GUS erleben feministische Grafik und Graffiti derzeit einen ungeheuren Aufschwung. Vor allem in Russland kämpfen Frauen gegen Ungerechtigkeit und staatliche Repression immer häufiger auch mit Zeichnungen, Stencils oder Comics. 

Mit Ende Oktober 2012 wurden in Moskau zwölf Menschen befreit, der Großteil von ihnen Frauen. Es waren StaatsbürgerInnen aus Kasachstan und Usbekistan, die zuvor zum Teil zehn Jahre lang gegen ihren Willen festgehalten und schwer ausgebeutet worden waren. Eine Unternehmerin hatte sie gezwungen, zwanzig Stunden pro Tag unbezahlt zu arbeiten, ihnen wurden Gelenke und Finger gebrochen sowie Zähne herausgeschlagen. Auch Kinder lebten mit den Frauen unter diesen Bedingungen. Sie wurden ebenfalls misshandelt, einige wurden den Müttern weggenommen und sind bislang spurlos verschwunden.

Hilfe kam schließlich von AktivistInnen der Menschenrechtsorganisation „Alternative“, die den Laden stürmten. Die Mutter einer der „SklavInnen“, wie sie in den Berichten über den Fall immer wieder genannt werden, hatte ihre Hoffnung aufgegeben, Hilfe bei den Behörden zu finden und sich stattdessen an die Mitglieder der Organsation gewandt.

Aber auch nach der Befreiung erfahren die Opfer von staatlicher Seite weder Schutz noch Unterstützung. Im Gegenteil: Russland versucht, die Frauen als illegale MigrantInnen schnellstmöglich abzuschieben und den Fall abzuschließen, die offiziellen Medien berichten kaum darüber. Doch trotz vielfacher Drohungen machen die Frauen polizeiliche Aussagen. Ob ihnen Gerechtigkeit widerfahren wird, bleibt dennoch fraglich.

Feministischer Bleistift. Victoria Lomasko begleitet die Befreiten in ihrem neuen Alltag mit Notizblock und Stift. Sie porträtiert sie, schreibt ihre Dialoge und Erinnerungen auf, berichtet auf Facebook und versucht so mit allen medialen Mitteln, die Geschichte publik zu machen und die Frauen dadurch zu unterstützen.(1) Die 34-jährige Lomasko ist eine erfahrene Zeichnerin. Bei den unterschiedlichsten politischen Ereignissen bleibt die Frau mit dem aufmerksamen Blick seit vielen Jahren trotz Geschrei und Gedränge, dichtem Schneetreiben oder Zusammenstößen zwischen Polizei und AktivistInnen einfach standhaft mitten im Geschehen und zeichnet. Das Risiko, das sie selbst dabei eingeht, sei ihr bewusst, aber für sie sei es „Ehrensache, im Bild zu sein“. „Ein Vorbild für mich ist die Arbeit von Mitgliedern der ‚Gruppe der 13‘, die mal gesagt haben, dass ein Künstler den Fluss der Zeit einzufangen hat: So wie ein Tänzer zur Musik tanze, so solle auch ein Künstler in dem Tempo zeichnen, das er wahrnimmt“, erzählt Lomasko in einem Interview der Zeitschrift „Artguide“. Ihr Arbeitsplatz befindet sich demnach auf Demos und in Gerichtssälen, in denen AktivistInnen politischen Schauprozessen unterzogen werden. Sie berichtet über die Prozesse von Mihail Hodorkovski und Pussy Riot(2), zeichnet aus der russischen Provinz oder macht Reportagen aus einer Strafanstalt für Mädchen.

Im Oktober 2012 eröffnete in Moskau auch die Ausstellung „Feministischer Bleistift“, die politische Grafik von Frauen zeigte. Neben Victoria Lomasko waren darin unter anderem auch die bemerkenswerten Arbeiten der Künstlerinnen Mikaela und Kluge Mascha zu sehen.
 

Nie gut genug fürs Patriarchat. Die Bloggerin Kluge Mascha(3) ist vor allem im Internet aktiv. Sie pendelt zwischen Berlin, Kiew und Sankt Petersburg und agiert anonym unter ihrem Künstlerinnennamen. Ihr grafisches Talent und Gespür für das Geschlechterverhältnis hat sie im Laufe des letzten Jahres in der russischsprachigen Netzcommunity zum Star gemacht. Unter dem Titel „Wir sind nie gut genug fürs Patriarchat“ entwarf die Künstlerin beispielsweise eine Plakatserie, die der Ver anschaulichung der oft unerfüllbaren widersprüchlichen Forderungen dient, die das Patriarchat an Frauen richtet: „Wenn Du Sex hast, bist Du eine Hure, wenn nicht: eine Frigide“; „Wenn Du ein Kind bekommen hast, bist Du ein Huhn, wenn nicht: eine Egoistin“ usw., ist auf den Plakaten zu lesen.

Kluge Mascha gibt außerdem „Lesbodrama“ heraus, ein Comic über Mütter, die aufgrund internalisierter Homophobie sich selbst und ihre eigenen lesbischen Töchter hassen. Die Dialoge, voll von Leid und Abneigung, korrespondieren mit Maschas speziellem Stil, der von ihr selbst „Trash“ genannt wird. Die ziemlich schematisch skizzierten Bilder werden auf einfachem, kariertem Papier gezeichnet, gescannt und ins Internet gestellt.

Einen Comic über Lesben macht auch die Bloggerin ez_lime(4). Hauptfiguren darin sind Fuchs und Eule, die ein lesbisches Paar bilden, das eine Katze hat, viel Wein trinkt, unentwegt Sex hat und ständig anzügliche Witze reißt. Die Autorin ist nicht nur als Zeichnerin sehr talentiert, sondern auch sprachlich äußerst gewandt. Die meisten ihrer Comics sind kaum zu übersetzen, weil sich die Pointe der Geschichte aus einem Wortspiel ergibt. Doch die Zeichnerin macht sich in Russland alleine durch die Erwähnung von Homosexualität strafbar, denn bekanntlich gilt dies seit kurzem als „Propaganda von Homosexualität“ und „jugendgefährdend“ und kann gerichtlich geahndet werden.

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Berlin, Dresden 11.-12.3. // Belarussisch-polnischer Literaturabend

Ein belarussisch-polnischer Literaturabend mit den Schriftstellern Viktar Marcinovič (Belarus) und Daniel Odija (Polen)

Die Schriftsteller nehmen ihre Heimatländer unter die Lupe und gehen den Gesellschaftsveränderungen auf den Grund. Marcinovič beschreibt die belarussische „Reality-Antiutopie“ in seinem Roman „Paranoia“ (2010) – „Man braucht sich kein ’1984′ mehr auszudenken, man muss bloß die Augen aufmachen.“ Odija beobachtet „Auf offener Straße“ (Ulica, 2001) eine Gesellschaft im Übergang, ihre Träume und Hoffnungen genauso wie ihre Exzesse und Tristesse.

 

Leipzig, 14.3.-17.3. // Belarus auf der Buchmesse

Hin und her –
unentwegt
geht die Planke
über den Bach.

Aleś Razanaŭ

Die Leipziger Buchmesse setzt vom 14. bis 17. März 2013 ihren tranzyt-Schwerpunkt fort und präsentiert Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus. Auf www.literabel.de werden die meisten vertretenen (und zahlreiche weitere) Autoren aus Belarus mit Leseproben in deutscher Sprache vorgestellt. Auf der Leipziger Buchmesse ist literabel.de in Halle 4 am Stand E506 zu finden, unmittelbar beim Forum OstSüdOst (4-E505), wo sämtliche tranzyt-Veranstaltungen stattfinden. Wir freuen uns auf Besuch!

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Vorgestellt // Förderung von Frauenprojekten aus Belarus

Die Arbeitsgruppe Frauen von Umverteilen! Stiftung für eine solidarische Welt  fördert Projekte, die auf vielfältige Art Widerstand gegen sexuelle, patriarchale, religiöse oder rassistische Unterdrückung leisten und die soziale und ökonomische Lage von Frauen verbessern. Unser Ziel ist, dass sich Frauen vernetzen und ihre politischen und kulturellen Handlungsspielräume erweitern. Die Projekte sollten Basisprojekte und unabhängig von Parteien sein. 

Unser Förderschwerpunkt sind Projekte im Ausland, zur Zeit in Südkorea (Migrantinnenprojekt), Chile, Uruguay, Brasilien, Nikaragua, Mexiko, Iran, Kurdistan (Türkei/Irak), Weißrussland, Kolumbien, Niger, Mosambik, Simbabwe, Kongo, Türkei und Israel (palästinensisch-israelisches Projekt). Projekte im Inland fördern wir nur in Ausnahmefällen. 

Weitere Informationen

Mit Zeichenstift und Spraydosen // JEANNA KRÖMER // anschlaege.at

In Ländern der GUS erleben feministische Grafik und Graffiti derzeit einen ungeheuren Aufschwung. Vor allem in Russland kämpfen Frauen gegen Ungerechtigkeit und staatliche Repression immer häufiger auch mit Zeichnungen, Stencils oder Comics.
Von 
JEANNA KRÖMER

Mit Ende Oktober 2012 wurden in Moskau zwölf Menschen befreit, der Großteil von ihnen Frauen. Es waren StaatsbürgerInnen aus Kasachstan und Usbekistan, die zuvor zum Teil zehn Jahre lang gegen ihren Willen festgehalten und schwer ausgebeutet worden waren. Eine Unternehmerin hatte sie gezwungen, zwanzig Stunden pro Tag unbezahlt zu arbeiten, ihnen wurden Gelenke und Finger gebrochen sowie Zähne herausgeschlagen. Auch Kinder lebten mit den Frauen unter diesen Bedingungen. Sie wurden ebenfalls misshandelt, einige wurden den Müttern weggenommen und sind bislang spurlos verschwunden. Continue reading

FORMER WEST: Documents, Constellations, Prospects

 


18–24 March 2013

Haus der Kulturen der Welt, Berlin
www.formerwest.org

BAK, basis voor actuele kunst, Utrecht warmly invites you to join FORMER WEST: Documents, Constellations, Prospects, both in person and virtually, from 18 to 24 March at Haus der Kulturen der Welt and at the project’s Digital Platform on www.formerwest.org. During a seven-day long gathering, artworks, talks, dialogues, rehearsals, performances, workshops, and mutual learning in various constellations of documents and prospects offer a multitude of encounters for negotiating the way of the world from 1989 to today, and for thinking beyond.  Continue reading

Presse // Miliz aus Minsk informierte sich über Videoüberwachung und Wasserwerfer

Claudia von Salzen – Der Tagesspiegel 1.2.2013

Über Seminare deutscher Polizisten für weißrussische Milizoffiziere hatte der Tagesspiegel im August 2012 berichtet. Weitere Recherchen zeigen nun, dass Einsätze bei politischen Demonstrationen eine größere Rolle spielten als bisher bekannt.

Irgendwann lag sie auf dem kalten Betonboden. Der Milizoffizier hielt ihr seinen Stiefel vor das Gesicht und sagte, er werde zutreten. Immer wieder hatte der Mann sie geschlagen. Aber das war noch nicht das Schlimmste. Die richtige Angst kam erst, als er ihr grinsend erzählte, auf welche Weise er sie vergewaltigen würde.

Mit leiser Stimme berichtet die weißrussische Bürgerrechtlerin Olga Karatch bei einem Besuch in Berlin von jener Nacht im April 2011. Die Leiterin der Bürgerrechtsorganisation „Nasch dom“ (Unser Haus) war gemeinsam mit Mitstreiterinnen während eines Workshops in Minsk festgenommen worden. Die Stimmung war angespannt, keine zwei Wochen zuvor hatte ein Terroranschlag die Hauptstadt erschüttert.
 

Die Bürgerrechtler glaubten, dass die Staatsmacht nun versuchen würde, jemandem die Schuld dafür zu geben.

Olga Karatch hatte noch einmal Glück. Nach zwei Tagen und einer Nacht kam sie wieder frei. Der Milizoffizier hatte seine Drohung nicht wahr gemacht. Um die Festnahme juristisch zu rechtfertigen, behaupteten die Milizionäre, die Bürgerrechtlerin habe acht von ihnen geschlagen. Darüber muss die schmale blonde Frau heute beinahe lachen.

Nach ihrer Freilassung hat Olga Karatch angefangen, Informationen über den Mann zu sammeln, der sie geschlagen, sexuell belästigt und massiv bedroht hat. Er war stellvertretender Leiter des Reviers im Minsker Bezirk Frunsensk. Die Milizionäre dieses Reviers seien berüchtigt dafür, dass sie besonders brutal gegen Oppositionelle vorgingen, sagt die Bürgerrechtlerin. Andere Frauen hatten auf den Revieren der Miliz Ähnliches erlebt wie Olga Karatch. Aus diesen Gesprächen entstand später ein Projekt über Polizeigewalt gegen Frauen.

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Presse // Nur keine unschönen Schlagzeilen

Claudia von Salzen - Der Tagesspiegel 1.2.2013
Die Idee zu der umstrittenen Ausbildungshilfe für Lukaschenkos Miliz hatte der damalige deutsche Botschafter in Minsk. Später kam es zwischen den Ministerien fast zum Eklat.

Am Ende wollte es keiner gewesen sein. Nachdem die Ausbildungshilfe für Weißrusslands Miliz bekannt geworden war, betonte das Bundesinnenministerium (BMI), die Initiative gehe auf das Auswärtige Amt zurück. Doch die Diplomaten gaben den Ball zurück: Das BMI habe das Projekt schließlich verantwortet. Später einigten sich beide Ministerien auf eine dritte Version: „Weißrussland ist seinerzeit auf die Bundesregierung zugegangen, um eine polizeiliche Zusammenarbeit zu initiieren.“

Doch das stimmt nach Tagesspiegel-Recherchen nur zum Teil: Zwar gibt es eine offizielle Anfrage aus Weißrussland, einem Land, das von Staatschef Alexander Lukaschenko seit mehr als zwei Jahrzehnten autoritär regiert wird.

Aber die Idee zu der Ausbildungshilfe kam von deutscher Seite. Der damalige Botschafter in Minsk, Gebhardt Weiß, schlug das Projekt vor. Das geht aus dem Schriftwechsel zwischen der Botschaft, dem Auswärtigen Amt, dem BMI und der belarussischen Innenbehörde hervor, der dem Tagesspiegel vorliegt.

Weiß habe Lehrgänge für die weißrussische Bereitschaftspolizei zum Thema „Deeskalation und Einsatz von geschlossenen Einheiten“ angeregt, berichtete der grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte an der deutschen Botschaft in Kiew im April 2008. Hintergrund seien „Fernsehbilder von Demonstrationen, bei denen die Polizei nicht unbedingt lagenangepasst und koordiniert reagiert hat“. Zugleich relativiert der Beamte – allem Anschein nach unter dem Eindruck seines Gesprächs mit dem Botschafter – die Kritik am Vorgehen der weißrussischen Sicherheitskräfte: Die westlichen Medien neigten dazu, das Eingreifen der Polizei „bei Verletzung von Demonstrationsauflagen“ so darzustellen, als handele es sich um eine genehmigte Demonstration. „Dies verzerrt die Tatsachen und erzeugt ein falsches Bild vom Verhalten der Polizei.“

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34mag // Suchart – мультымедыйная энцыклапедыя беларускага сучаснага мастацтва

Мастакі, фрыкі, філосафы, бязбожнікі, мярзотнікі, прайдзісветы – мы сабралі пад адной вокладкай тых, з каго складаецца беларускі сучарт. Ад жывапісу і скульптуры – да акцыянізму і паблік-арту. Мастацтва маладых і нахабных, з вачыма, што гараць, і рукамі, што робяць. Наступным будзеш ты! 

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Berlin, 23.2.-14.4. // Ausstellung “Verbotene Kunst”

Eröffnung 22. Februar 2013, 19 h
Laufzeit 23. Februar – 14. April 2013

http://projectspace.uqbar-ev.de/

Der Prozess gegen die Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot, die im August 2012 wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ zu zwei Jahren Straflager verurteilt wurden, hat weltweit für Protest gesorgt. Dies ist jedoch nicht das erste Urteil gegen Künstler, die sich nicht nach den Richtlinien einer regimetreuen russischen Staatskunst richten wollen. Bereits 2003 wurde die religionskritische Ausstellung Vorsicht, Religion! zerstört – mit dem vom Staat gebilligten Aufruf des Moskauer Patriarchen zur „Vertreibung der Dämonen“ und zur „Rettung Russlands“. 2006 fand zudem ein Prozess gegen die Organisatoren der Ausstellung Verbotene Kunst 2006, Andrei Jerofejew und Juri Samodurow, statt, der von der ultrakonservativen Organisation Volkskirche initiiert wurde.

Die Künstlerin Wiktoria Lomasko setzt sich in ihren Gerichtsreportagen mit diesen Prozessen auseinander – zum Teil in Zusammenarbeit mit Anton Nikolajew, der vor allem für die Texte verantwortlich ist. Wiktoria Lomasko dokumentiert mittels Zeichnung die Ereignisse während der Prozesse, im Gerichtssaal aber auch vor den Türen. In ihrer Einzelausstellung bei uqbar stellt die Künstlerin Zeichnungen aus den Werkkomplexen zu den Prozessen um Verbotene Kunst und Pussy Riot vor.

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Berlin, 18.3.-24.3. // FORMER WEST im Haus der Kulturen der Welt

FORMER WEST is a contemporary art research, education, publishing, and exhibition project (2008–2014) 

BAK, basis voor actuele kunst, Utrecht warmly invites you to join FORMER WEST: Documents, Constellations, Prospects, both in person and virtually, from 18 to 24 March at Haus der Kulturen der Welt and at the project’s Digital Platform on www.formerwest.org. During a seven-day long gathering, artworks, talks, dialogues, rehearsals, performances, workshops, and mutual learning in various constellations of documents and prospects offer a multitude of encounters for negotiating the way of the world from 1989 to today, and for thinking beyond. 

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Poznan, 22.-26.3. // International conference “Germany-Poland-Belarus”

From 22.-26. March the International conference “Germany-Poland-Belarus” will take place at the Adam-Mickiewicz-University at the International Youth Meeting House Mikuszewo/Poznan. The conference offers lectures and workshops and is organized by students from the Department for Journalistic and Politological Studies.
 
The main goal of the conference is to offer the possibility of exchanging perspectives, discussing social issues and a developements in Germany, Poland and Belarus. 
The goals of the workshops, which will take place at the Youth Meeting Center in Mikuszewo / Poznan are international and intercultural workshops, the possibility of meeting other young people.

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Źmicier Vajciuškievič in Berlin // 08.02.2013 // 20:00 // Концерт Змитера Войтюшкевича в Берлине

Дорогие друзья!

Приглашаем Вас на концерт Змитера Войтюшкевича, одного из самых известных беларусских музыкантов.

За 10 лет Змитер Войтюшкевич выпустил 15 альбомов, играл в группах Палац и KRIWI, на данный момент солист и основатель группы WZ-Orkiestra (городской романс). Continue reading

Suchart – першая ў найноўшай гісторыі мультымедыйная энцыклапедыя беларускага сучаснага мастацтва

Suchart
Мастакі, фрыкі, філосафы, бязбожнікі, мярзотнікі, прайдзісветы – мы сабралі пад адной вокладкай тых, з каго складаецца беларускі сучарт. Ад жывапісу і скульптуры – да акцыянізму і паблік-арту. Мастацтва маладых і нахабных, з вачыма, што гараць, і рукамі, што робяць. Наступным будзеш ты!

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Living as Form (The Nomadic Version) – “Жизнь как форма (Кочевая версия) // ЦТИ ПRОЕКТ FАБRИКА // 30.01.2013


Центр творческих Индустрий “Фабрика” открывает 30 января 2013 года экспозицию в рамках масштабного международного проекта Living as Form (The Nomadic Version) – “Жизнь как форма (Кочевая версия)”.

Организатор Living as Form – нью-йоркский фонд поддержки творческих инициатив Creative Time. Куратор Нато Томпсон в сотрудничестве с 25 коллегами из разных стран мира отобрал 50 работ в качестве основы выставки, которая расширяется по мере ее путешествия по миру. Continue reading

24.-25.1. Münster: Cустрэча з Алесем Пушкіным / Ales Puschkin

 


Запрашаем на сустрэчу з Алесем Пушкіным – вядомы беларускі мастак, акцыяніст ды проста добры чалавек :)

У праграме: Фільм “Аўтапартрэт у наручніках”, апошнія працы, перфомансы, праекты, гутарка ў хатняй абстаноўцы
Дата: 24-25 Студзеня (будзе удакладнена)
Месца: Münster, NRW, Deutschland.
Кантакт: Янка Коўзель, ivan.kouzel@uni-muenster.de, +49 17 699056373


 

Wir laden ein zu einem Treffen mit Ales Puschkin, Enfant Terrible der belarussischen Kulturszene, Dissident — und einfach ein netter Mensch. Im Programm: Sein neuer Film “Selbstportrait in Handschellen”, neue Arbeiten, Performances, Projekte. Unterhaltung in häuslicher Umgebung.

Zeitpunkt: Ca. 24-25. Januar (noch zur bestätigen).

Bei Interesse bitte kurze Mail oder Anruf an: Janka Kouzel, ivan.kouzel@uni-muenster.de +49 17 699056373 

16.1. Berlin: International Day of Solidarity with Maria Alyokhina (Pussy Riot)

Pussy Riot support group declares January 16 the International Day of Solidarity with Maria Alyokhina. We ask the concerned people all over the world to support Maria and to hold solidarity actions in your cities ( all known events listed below).

You may set up readings, musical festivals of support or public actions. Any sharing of information about lawless imprisonment of Maria is helpful and may persuade the judge to release Maria.

Berlin: Russian Embassy, January 16th, 10:00 – 13:00

17.1. Berlin: Der lange Weg zur Eintrittskarte oder: Visafreiheit auf Europäisch

Die EU und auch Deutschland fordern und fördern die Entwicklung der Zivilgesellschaft in den Ländern Osteuropas. In diesem Zusammenhang ist auch immer wieder die Rede davon die Visabedingungen für zivilgesellschaftliche Kontakte mit diesen Ländern zu erleichtern bzw. die Visaplficht für Osteuropäer ganz abzuschaffen.

Doch wie sieht die Realität aus? Wie erleben Ukrainer, Belarussen, Moldauer und Russen die Realität an der „Pforte“ nach Deutschland, in die EU? Vier junge Journalisten aus Moldova, Belarus, Russland und der Ukraine berichten über ihre Erfahrungen und ihren Blick auf Europa.

Moderation: Barbara Oertel, Auslandsredaktion der taz

Donnerstag, 17. Januar 2013 um 19 Uhr
taz-Café, Rudi Dutschke Straße 23, 10969 Berlin
in englischer Sprache

Weitere Informationen in Facebook

18.1. Potsdam: Rechtsterror in Europa

Am 19. Januar jährt sich zum sechsten Mal der Mord an dem armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink, der in Istanbul auf offener Straße von einem jungen türkischen Ultranationalisten erschossen wurde.
Am 19. Januar jährt sich zum vierten Mal der Mord an der Journalistin Anastassija Baburowa und dem Anwalt Stanislaw Markelow, die in Moskau auf offener Straße von russischen Ultranationalisten erschossen wurden.
In der Türkei wie in Russland ist der 19. Januar inzwischen der Tag des Gedenkens an die Opfer nationalistischen Terrors.
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